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Ratgeber für Arbeitgeber · Stand: Juni 2026

Kostenlose Stellenanzeige schalten 2026 Wo es wirklich gratis geht — und wann sich Multiposting mehr lohnt

Aktualisiert am 30.06.2026 · Stand der Portal-Angaben: Juni 2026

Ja, Sie können eine Stellenanzeige kostenlos schalten — wir zeigen Ihnen ehrlich, welche Wege 2026 wirklich gratis sind, wo die Grenzen liegen und ab wann sich die smarte Alternative mehr rechnet: eine Anzeige, 400+ Jobbörsen.

  • Kein Abo
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Kostenlose Stellenanzeige schalten – gratis für 0 € oder über Personalturm auf 400+ Jobbörsen, bis zu 70 % günstiger
Ehrlicher Portal-Vergleich 400+ Jobbörsen mit einer Anzeige Bis zu 70 % günstiger als Direktbuchung Lektorat inklusive
Kurz gesagt: Ja, Sie können 2026 eine Stellenanzeige kostenlos schalten — am ehesten über die Bundesagentur für Arbeit (Jobbörse der Agentur für Arbeit), über Google for Jobs (organisch via strukturierte Daten auf der eigenen Karriereseite), über Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen) sowie eingeschränkt über Indeed, XING und LinkedIn. Aber: Gratis-Anzeigen haben spürbar weniger Reichweite, es gibt kein Lektorat, und der unterschätzte Preis ist Ihre Zeit. Die effiziente Mitte ist Multiposting über Personalturm — eine Anzeige auf 400+ Börsen, bis zu 70 % günstiger als die Einzelbuchung bei StepStone, Indeed oder Monster.

„Kostenlose Stellenanzeige schalten” ist eine der ehrlichsten Suchanfragen im Recruiting — denn dahinter steht ein echtes Bedürfnis: eine Stelle besetzen, ohne sofort vierstellige Mediabudgets zu binden. Die gute Nachricht zuerst: Es gibt tatsächlich seriöse, kostenlose Wege. Wir nennen sie in diesem Ratgeber konkret, bewerten sie fair und sagen offen, wo das Gratis-Modell an seine Grenzen stößt. Kein Bait-and-Switch, kein „eigentlich brauchen Sie doch ein Paket” — sondern eine nüchterne Entscheidungshilfe. Welche Plattform am Ende zu Ihrer Vakanz passt, hängt von Branche, Region und Dringlichkeit ab; einen vollständigen Marktüberblick liefert unser großer Jobbörsen-Vergleich für Arbeitgeber mit den 20 besten Stellenportalen.

Wichtig ist die richtige Erwartung: „Kostenlos” heißt fast nie „so sichtbar wie eine bezahlte Anzeige”. Gratis-Inserate ranken in der Regel unter den gesponserten Treffern, laufen kürzer und müssen einzeln auf jedem Portal gepflegt werden. Genau deshalb lohnt es sich, von Anfang an in der richtigen Kennzahl zu denken — nicht in „kostenlos vs. kostenpflichtig”, sondern in Streuverlust vs. Kosten pro Bewerbung. Wer diese Brille aufsetzt, trifft am Ende eine bessere Personalentscheidung. Dieser Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt dorthin.

Damit Sie wissen, was Sie erwartet: Auf dieser Seite finden Sie zuerst eine ehrliche Übersicht aller wirklich kostenlosen Wege samt vergleichender Tabelle, dann eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, eine nüchterne Pro-und-Contra-Bilanz inklusive Rechenbeispiel, die Antwort auf die Frage, ab wann sich kostenlos nicht mehr lohnt — und schließlich die dritte Option zwischen „gratis” und „teuer einzeln gebucht”. Sie müssen sich also nicht zwischen Sparen und Reichweite entscheiden, sondern lernen, beides klug zu kombinieren. Lesen Sie quer, springen Sie über das Inhaltsverzeichnis zur passenden Stelle oder arbeiten Sie den Ratgeber von oben durch — beides funktioniert.

Gratis-Wege 2026

Wo kann ich 2026 kostenlos eine Stellenanzeige schalten?

Es gibt mehr kostenlose Kanäle, als viele Arbeitgeber vermuten — von der staatlichen Jobbörse über Google for Jobs bis zu Kleinanzeigen-Portalen und der eigenen Karriereseite. Entscheidend ist, die Spreu vom Weizen zu trennen: Manche Plattformen sind dauerhaft und ohne Haken gratis, andere locken nur mit einem „kostenlos*”-Sternchen, hinter dem sich Reichweiten-Limits oder Folgekosten verbergen. Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Optionen ehrlich ein. Eine vertiefende Entscheidungshilfe, wo Sie Ihre Stellenanzeige am besten schalten, ergänzt diesen Überblick.

Lesen Sie die Tabelle nicht als Ranking, sondern als Landkarte: Welcher Kanal für Sie der richtige ist, hängt vom Stellentyp ab. Eine Aushilfe im Lager besetzen Sie anders als eine spezialisierte Fachkraft, einen Ausbildungsplatz anders als eine Führungsposition. Achten Sie deshalb besonders auf die Spalten „Reichweite/Zielgruppe” und „Haken” — sie verraten, wo ein scheinbar attraktiver Gratis-Kanal in der Praxis an Grenzen stößt.

Alle Angaben in der Tabelle beruhen auf öffentlich verfügbaren Anbieterangaben, Stand Juni 2026, ohne Gewähr. Modelle und Konditionen der Portale ändern sich regelmäßig — prüfen Sie im Zweifel die jeweils aktuelle Anbieterseite.

Portal / Kanal Wirklich kostenlos? Reichweite / Zielgruppe Laufzeit Aufwand Der Haken
Bundesagentur für Arbeit (Jobbörse) Ja Sehr groß, aber gemischt; alle Qualifikationsniveaus Mehrere Wochen, verlängerbar Mittel (Konto + Arbeitgeber-Service) Wenig Gestaltungsspielraum, hoher Streuverlust
Google for Jobs Ja (organisch) Sehr groß, sucht-getrieben Solange online & technisch valide Hoch (strukturierte Daten nötig) Kein „Upload”; erfordert valides JobPosting-Markup
Indeed (organische Anzeige) Eingeschränkt* Sehr groß, aktive Sucher Begrenzt, sinkt schnell ab Gering Rutscht unter „Gesponsert”; echte Reichweite = bezahlt
Kleinanzeigen (ehem. eBay Kleinanzeigen) Teilweise* Regional, Aushilfen / Minijobs Begrenzt, erneuerbar Gering Bei gewerblicher Nutzung können Gebühren anfallen
XING (Profil + Teilen) Eingeschränkt* Fach- & Führungskräfte DACH Dauerhaft (Profil) Gering Echte Stellenanzeige kostenpflichtig; Teilen ≠ Anzeige
LinkedIn (1 unbeworbene Stelle) Eingeschränkt* International, akademisch Begrenzt Gering Nur eine gratis Stelle gleichzeitig, geringe Sichtbarkeit
StepStone Nein Sehr groß, Premium Kein echtes Gratis-Modell, nur Test-/Demo-Funnel
finest jobs Teilweise* Mittelstand, Direktarbeitgeber Begrenzt Gering Gratis-Kontingent meist limitiert (laut Anbieter)
meinestadt.de & regionale Portale Selten* Regional, lokal verankert Variabel Gering Meist kostenpflichtig; Gratis nur in Aktionen
Eigene Karriereseite Ja Nur Direktbesucher / SEO Unbegrenzt Mittel bis hoch Ohne Traffic kaum Reichweite; SEO braucht Zeit
Social Media (Profil-Posts) Ja Eigenes Netzwerk / Follower Flüchtig (Feed) Gering bis mittel Reichweite = nur eigene Reichweite; organisch fällt ab
Hochschul- & Career-Portale Häufig ja Studierende, Absolventen Semester-/zeitgebunden Mittel (je Hochschule) Sehr spitze Zielgruppe; einzeln pflegen
Jobbörsen von IHK / Kammern Oft ja Regional, Ausbildung/Fachkraft Variabel Mittel Regional begrenzt, uneinheitliche Reichweite
markt.de / Quoka (Kleinanzeigen) Teilweise* Regional, einfache Tätigkeiten Begrenzt, erneuerbar Gering Geringe Qualifikationsreichweite; gewerblich ggf. Gebühr

*„Eingeschränkt / teilweise” = grundsätzlich kostenlos möglich, aber mit deutlichen Limits bei Reichweite, Anzahl oder Laufzeit, oder mit potenziellen Gebühren bei gewerblicher Nutzung. Angaben laut Anbieterangaben, Stand Juni 2026, ohne Gewähr.

Agentur für Arbeit: Stellenangebot kostenlos aufgeben

Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist der bekannteste wirklich kostenlose Kanal. Als Arbeitgeber legen Sie ein Konto an oder lassen sich vom Arbeitgeber-Service unterstützen und veröffentlichen Ihr Stellenangebot gratis. Die Reichweite ist groß, allerdings stark gemischt: Sie erreichen alle Qualifikationsniveaus und viele gemeldete Arbeitsuchende, aber eben auch viel Streuung. Für Fachkräfte mit knappem Profil ist die Trefferquote oft niedriger als auf spezialisierten Börsen. Wer ein „stellenangebot aufgeben arbeitsagentur” plant, sollte den Kanal als solide Basis sehen — nicht als alleinige Lösung.

Praktisch ist, dass Sie über den Arbeitgeber-Service auch persönliche Unterstützung bei der Vermittlung erhalten und Ihre Anzeige bei Bedarf auf passende Profile im System abgeglichen wird. Der Nachteil: Gestaltungsmöglichkeiten und Branding sind begrenzt, und gerade gut ausgebildete, bereits beschäftigte Fachkräfte suchen seltener aktiv in der Jobbörse der Arbeitsagentur. Als Pflichtstation gehört der Kanal trotzdem in jede Recruiting-Strategie — er ist gratis, reichweitenstark und liefert über die Anbindung an Google for Jobs zusätzliche organische Sichtbarkeit. Kombinieren Sie ihn deshalb am besten mit weiteren Kanälen, statt sich allein darauf zu verlassen.

Google for Jobs: organisch & kostenlos sichtbar werden

Google for Jobs ist kein Portal, auf das Sie eine Anzeige „hochladen”. Es ist eine Such-Funktion, die offene Stellen direkt in den Google-Ergebnissen bündelt. Sichtbar werden Sie dort kostenlos, wenn Ihre Stelle auf der eigenen Karriereseite mit korrekten strukturierten Daten (Schema.org JobPosting) ausgezeichnet ist — oder über eine angebundene Börse, die das automatisch liefert. Der Vorteil: hohe, sucht-getriebene Reichweite ohne Mediakosten. Der Haken: Es entsteht technischer Aufwand, und ohne valides Markup taucht die Stelle gar nicht erst auf. Wie Sie das umsetzen, erklärt unser Ratgeber, wie Sie über Google for Jobs kostenlos sichtbar werden.

Für viele Unternehmen ist Google for Jobs der unterschätzteste Gratis-Kanal überhaupt: Wer ohnehin auf Google sucht, sieht passende Stellen prominent oben in einer eigenen Box — noch vor den klassischen Jobbörsen. Damit das funktioniert, müssen Pflichtfelder wie Jobtitel, Standort, Beschäftigungsart und Veröffentlichungsdatum sauber im JobPosting-Markup hinterlegt sein, die Seite muss von Google indexierbar sein, und veraltete Stellen müssen wieder entfernt werden. Wer keine eigene Technik dafür hat, erreicht Google for Jobs am einfachsten indirekt — über eine Börse oder einen Multiposting-Anbieter, der die strukturierten Daten automatisch korrekt ausliefert. So profitieren Sie von der organischen Reichweite, ohne sich selbst um das Markup kümmern zu müssen.

Indeed: Ist Indeed kostenlos für Arbeitgeber?

Teils. Sie können auf Indeed eine organische (kostenlose) Stellenanzeige veröffentlichen — sichtbar ist sie aber nur begrenzt: In den Suchergebnissen stehen gesponserte Anzeigen weiter oben, und eine kostenlose Anzeige rutscht mit der Zeit nach unten und verliert Reichweite. Echte, planbare Sichtbarkeit erreichen Sie auf Indeed nur verbrauchsbasiert (Pay-per-Click bzw. Pay-per-Application) — also kostenpflichtig. Das „kostenlos*” hat damit ein deutliches Sternchen. Was eine bezahlte Schaltung kostet, lesen Sie im Detail in unserem Ratgeber dazu, was eine bezahlte Indeed-Anzeige kostet.

In der Praxis bedeutet das: Eine kostenlose Indeed-Anzeige ist als Test brauchbar und bringt am ersten Tag durchaus Sichtbarkeit, weil neue Inserate kurz oben erscheinen. Schon nach wenigen Tagen verdrängen jedoch neuere und gesponserte Stellen Ihr Gratis-Inserat nach unten — bei stark nachgefragten Berufen oft so weit, dass es kaum noch gefunden wird. Indeed lebt von diesem Modell: Die Plattform ist die reichweitenstärkste Job-Suchmaschine, aber die organische „kostenlos Indeed Stellenanzeige” ist bewusst als Einstieg konzipiert, nicht als vollwertiger Ersatz für eine beworbene Schaltung. Wer Indeed ernsthaft nutzen will, sollte das Budget einplanen — oder die Reichweite über Multiposting günstiger einkaufen.

Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen)

Für Minijobs, Aushilfen, Studierende und einfache Tätigkeiten sind Kleinanzeigen ein unterschätzter, regional starker Kanal. Sie erstellen eine simple Textanzeige in der Kategorie „Jobs”. Privat ist das in der Regel kostenlos; bei gewerblicher oder häufiger Nutzung können laut Anbieterangaben Gebühren oder kostenpflichtige Zusatzoptionen (z. B. Hervorhebungen) anfallen. Für hochqualifizierte Fachkräfte ist die Plattform weniger geeignet — die Suchintention dort ist eine andere.

Der große Vorteil: Kleinanzeigen erreichen lokal viele Menschen, die nicht aktiv auf klassischen Jobbörsen suchen — etwa Aushilfen im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Lager. Die Anzeige ist in wenigen Minuten erstellt und Bewerber melden sich oft direkt und unkompliziert per Nachricht. Achten Sie aber auf zwei Punkte: Erstens ist die Bewerberqualität gemischt, weil keine Vorqualifizierung stattfindet; planen Sie etwas mehr Zeit für die Sichtung ein. Zweitens unterscheidet die Plattform zwischen privater und gewerblicher Nutzung — als Unternehmen können bei höherem Volumen Gebühren entstehen. Ähnliche regionale Kleinanzeigen-Kanäle sind markt.de und Quoka, die nach demselben Prinzip funktionieren.

XING: kostenlos sichtbar, aber nur eingeschränkt

Kostenlos sind bei XING ein Unternehmensprofil und das Teilen offener Stellen im eigenen Netzwerk. Das erreicht allerdings nur Ihren bestehenden Kontaktkreis und bringt selten qualifizierte Bewerbungen. Eine echte, sichtbare XING-Stellenanzeige mit KI-Matching und Verbreitung ist kostenpflichtig — der Listenpreis liegt laut Anbieterangaben bei rund 899 €. Die Preisstruktur erklären wir transparent in unserem Beitrag zu den XING-Preisen im Überblick.

XING (im Recruiting heute unter der Marke onlyfy by XING) ist besonders stark bei passiv wechselbereiten Fach- und Führungskräften im deutschsprachigen Raum — also genau bei den Profilen, die sich auf klassischen Bewerber-Plattformen kaum aktiv bewerben. Das macht die kostenlose Variante so verlockend und zugleich so begrenzt: Ein geteilter Post landet nur bei Menschen, die Ihnen ohnehin folgen, während die bezahlte Anzeige aktiv passenden Profilen vorgeschlagen wird. Für eine ernsthafte Fachkräftesuche reicht das Gratis-Teilen daher selten — wohl aber als ergänzender Impuls neben einer geschalteten Anzeige.

LinkedIn: eine kostenlose Stellenanzeige gleichzeitig

LinkedIn erlaubt es, eine einzelne nicht beworbene („kostenlose”) Stelle gleichzeitig zu veröffentlichen. Die Sichtbarkeit ist jedoch begrenzt, und beworbene Stellen werden deutlich bevorzugt ausgespielt. Für international ausgerichtete oder akademische Profile kann die Gratis-Variante ein erster Test sein; für planbare Reichweite führt kein Weg an bezahlten Stellenanzeigen vorbei. Wie sich die Kosten zusammensetzen, zeigt unser Ratgeber dazu, was eine LinkedIn-Anzeige kostet.

Typisch für LinkedIn: Die kostenlose Stelle erhält anfangs etwas organische Reichweite über das Netzwerk, ebbt dann aber schnell ab, sobald das Gratis-Budget an Sichtbarkeit „aufgebraucht” ist und LinkedIn zur Bewerbung einer bezahlten Schaltung auffordert. Für Positionen im oberen Qualifikations- und Gehaltssegment, für internationale Rollen und für Tech-Profile ist LinkedIn dennoch ein relevanter Kanal — nur eben kein dauerhaft kostenloser. Wer LinkedIn und XING parallel bespielen möchte, fährt mit Multiposting günstiger, weil beide Netzwerke mit einer einzigen Anzeige bedient werden.

StepStone: gibt es eine kostenlose Variante?

Bei StepStone gibt es kein echtes Gratis-Modell. Was Ihnen begegnet, sind Test- oder Demo-Funnel, die in eine kostenpflichtige Buchung münden. StepStone ist eine reichweitenstarke Premium-Börse — entsprechend liegt der Listenpreis einer einzelnen Anzeige laut Anbieterangaben im vierstelligen Bereich (StepStone Pro rund 1.499 €). Eine Übersicht finden Sie unter die aktuellen StepStone-Preise.

Wer also „StepStone kostenlos” sucht, wird enttäuscht — die Plattform positioniert sich bewusst im Premium-Segment und verzichtet auf eine Gratis-Stufe. Das heißt aber nicht, dass StepStone für Sie unbezahlbar ist: Genau diese teuren Premium-Anzeigen lassen sich über einen Multiposting-Anbieter deutlich günstiger einkaufen. Dieselbe StepStone-Reichweite, unter Ihrem Firmennamen, nur eben zu Rahmenvertrags-Konditionen statt zum Listenpreis — und gebündelt mit weiteren Börsen in einer einzigen Buchung.

Nischenportale, eigene Karriereseite & Social Media

Daneben gibt es eine Reihe weiterer kostenloser oder teilweise kostenloser Kanäle: finest jobs bietet Direktarbeitgebern laut Anbieterangaben ein limitiertes Gratis-Kontingent; Hochschul- und Career-Portale sowie IHK-/Kammer-Jobbörsen sind oft kostenlos und für spitze Zielgruppen (Absolventen, Ausbildung) wertvoll. Dazu kommen Ihre eigene Karriereseite und Social-Media-Posts — beide gratis, aber nur so reichweitenstark wie Ihr vorhandener Traffic und Ihr Netzwerk.

Gerade die eigene Karriereseite wird oft vergessen, dabei ist sie der einzige Kanal, der vollständig Ihnen gehört: keine Provision, kein Ablaufdatum, volle Gestaltungsfreiheit. Ihr Haken ist fehlender Traffic — ohne Suchmaschinenoptimierung und ohne Verlinkung findet niemand Ihre offenen Stellen. Social Media (LinkedIn-, XING-, Instagram- oder Facebook-Posts, dazu Mitarbeiterempfehlungen) ergänzt das wirkungsvoll, ist aber flüchtig: Ein Post verschwindet schnell aus dem Feed und erreicht organisch nur einen Bruchteil Ihrer Follower. Weitere Kosten-Spokes zu Monster, stellenanzeigen.de, meinestadt, Yourfirm und kalaydo bündeln wir im großen Jobbörsen-Vergleich, damit Sie Preise und Reichweiten an einer Stelle gegenüberstellen können. Die Quintessenz aus diesem Abschnitt: Jeder einzelne Gratis-Kanal hat eine Lücke — die Lösung ist nicht der perfekte Einzelkanal, sondern die kluge Kombination vieler Kanäle bei minimalem Aufwand.

Anleitung

Kostenlose Stellenanzeige schalten: Schritt für Schritt

Eine kostenlose Anzeige ist schnell erstellt — gut gemacht ist sie es nicht automatisch. Der Unterschied zwischen „online gestellt” und „erfolgreich besetzt” liegt in der Sorgfalt bei jedem einzelnen Schritt. Die folgenden fünf Schritte führen Sie von der Portalwahl bis zur regelmäßigen Pflege, damit aus „kostenlos” nicht „wirkungslos” wird. Sie gelten unabhängig davon, ob Sie nur die Bundesagentur nutzen oder mehrere Kanäle kombinieren.

  1. Portal passend zur Zielgruppe wählenFachkraft, Aushilfe oder Absolvent? Wählen Sie 3–6 Kanäle, auf denen Ihre Zielgruppe wirklich sucht — nicht wahllos alles, was gratis ist. Der richtige Zeitpunkt für Ihre Stellenanzeige beeinflusst die Sichtbarkeit zusätzlich.
  2. Konto / Unternehmensprofil anlegenRegistrieren Sie sich als Arbeitgeber, vervollständigen Sie Ihr Profil (Logo, Beschreibung, Kontakt). Ein gepflegtes Profil erhöht Vertrauen und Klickrate — gerade bei unbekannter Arbeitgebermarke.
  3. Anzeige sauber formulierenKlarer Jobtitel, konkrete Aufgaben, ehrliche Anforderungen, Gehaltsrahmen und ein echter Benefit. Achten Sie auf AGG-konforme, geschlechtsneutrale Formulierung (m/w/d). Hilfe dabei gibt unsere Anleitung, wie Sie eine Stellenanzeige optimal formulieren.
  4. Veröffentlichen & Bewerbungsweg prüfenStellen Sie sicher, dass der Bewerbungsweg funktioniert (Formular, E-Mail, Telefon) und mobil bedienbar ist. Jede Hürde im Bewerbungsprozess kostet Sie qualifizierte Kandidaten.
  5. Regelmäßig erneuern & Sichtbarkeit prüfenGratis-Anzeigen verlieren mit der Zeit Sichtbarkeit. Erneuern Sie sie rechtzeitig, beobachten Sie Aufrufe und Bewerbungen je Kanal und schichten Sie Aufwand auf das um, was funktioniert.

Ein Tipp aus der Praxis zu Schritt drei: Der Jobtitel entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Bewerber suchen nach konkreten Begriffen — „Buchhalter (m/w/d)” findet man, eine kreative interne Bezeichnung wie „Zahlen-Zauberer” dagegen nicht. Verzichten Sie auf Floskeln, nennen Sie früh einen Gehaltsrahmen und die wichtigsten Benefits, und schreiben Sie so konkret wie möglich, was die Aufgabe ausmacht. Eine ehrliche, gut strukturierte Anzeige schlägt eine aufgeblähte fast immer — und sie senkt die Zahl unpassender Bewerbungen, die Sie später aussortieren müssen.

Schon hier wird der eigentliche Kostenfaktor sichtbar: Jeden dieser Schritte führen Sie auf jedem Portal einzeln aus — fünf Kanäle bedeuten fünf Logins, fünf Formate, fünf Mal Pflege, fünf getrennte Bewerber-Postfächer. Multiplizieren Sie das mit mehreren offenen Stellen, wird aus der „kostenlosen” Schaltung schnell ein veritables Zeitprojekt. Genau an diesem Punkt setzt Multiposting an, dazu gleich mehr.

Pro & Contra

Vor- und Nachteile kostenloser Stellenanzeigen

Kostenlose Stellenanzeigen haben echte Stärken — und ebenso reale Grenzen. Wer beide Seiten kennt, entscheidet souveräner, statt sich von „gratis” blenden zu lassen. Die folgende Gegenüberstellung trennt das Versprechen von der Realität. Wichtig dabei: Es geht nicht darum, kostenlose Anzeigen schlechtzureden — sie haben ihren festen Platz. Es geht darum, ihre Einsatzgrenzen zu kennen, damit Sie pro Vakanz die richtige Wahl treffen.

Die Vorteile

  • Keine Mediakosten: Sie binden kein Budget, ideal für ein knappes Recruiting-Budget oder einen ersten Test.
  • Niedrige Einstiegshürde: Anzeige in Minuten online, ohne Vertrag oder Mindestlaufzeit.
  • Gut für einfache & regionale Stellen: Aushilfen, Minijobs und lokale Tätigkeiten lassen sich oft rein gratis besetzen.
  • Sinnvolle Basis-Reichweite: Bundesagentur und Google for Jobs liefern auch ohne Budget echte Sichtbarkeit.

Die Grenzen

  • Geringere Reichweite: Gratis-Anzeigen ranken unter bezahlten und werden seltener ausgespielt.
  • Kein Lektorat: Rechtschreib-, Format- und AGG-Risiken liegen allein bei Ihnen — Fehler kosten Bewerbungen oder im schlimmsten Fall mehr.
  • Hoher Zeitaufwand: Jedes Portal will einzeln gepflegt werden — der unterschätzte „Preis” kostenloser Anzeigen.
  • Schlechtere Vergleichbarkeit: Ohne zentrales Reporting wissen Sie kaum, welcher Kanal wirklich liefert.

Kostenlos ist nicht umsonst — der Zeitaufwand ist der eigentliche Preis.

Sechs Gratis-Portale einzeln zu pflegen kostet keine Eurobeträge auf der Rechnung, aber spürbar Arbeitszeit Ihrer HR — plus jeden Tag, den die Stelle länger unbesetzt bleibt. Wer diesen verdeckten Aufwand mitrechnet, sieht „kostenlos” plötzlich nüchterner. Wie Sie ihn mit einer einzigen Anzeige drastisch senken, lesen Sie weiter unten zum Thema Multiposting.

Lohnt sich?

Wann lohnt sich kostenlos — und wann nicht mehr?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Für manche Vakanzen ist die kostenlose Schaltung völlig ausreichend, für andere wird sie schnell teuer — nur eben nicht auf der Rechnung, sondern in Form von Zeit und entgangener Reichweite. Rechnen wir das einmal konkret durch.

Rechenbeispiel: Was „kostenlos” wirklich kostet

Angenommen, Sie pflegen Ihre Stelle auf sechs Gratis-Portalen ein — pro Portal fallen realistisch rund 20 Minuten für Anlegen, Formatieren und Bewerbungsweg-Check an. Schon das reine Einstellen summiert sich so:

6
Gratis-Portale, einzeln gepflegt
~20 Min
pro Portal — Anlegen, Formatieren, Bewerbungsweg-Check
≈2 Std
Gesamt-Pflegeaufwand für alle sechs Portale
90 €
reine Zeitkosten bei 45 €/Std HR-Satz

Und damit ist die Anzeige erst online, noch nicht erneuert. Kommt das monatliche Erneuern und das Sichten von Bewerbungen aus sechs getrennten Postfächern hinzu, summiert sich der Aufwand schnell auf das Doppelte. Parallel laufen die Vakanzkosten: Bleibt eine Stelle länger unbesetzt, kostet jeder zusätzliche Tag — über entgangene Produktivität — je nach Position einen dreistelligen Betrag. „Gratis” ist die Anzeige also nur auf der Mediaseite, nicht in der Gesamtrechnung.

Dieses Rechenbeispiel ist bewusst konservativ angesetzt — in der Realität liegen die Zeitkosten oft höher, weil sich Rückfragen, das Beantworten von Bewerbungen und das erneute Schalten über Wochen ziehen. Die eigentliche Erkenntnis ist nicht der Eurobetrag, sondern der Perspektivwechsel: Eine Stellenanzeige ist nie wirklich „kostenlos”, solange ein Mensch Zeit hineinsteckt und solange die Stelle offen bleibt. Wer das akzeptiert, hört auf, Mediakosten zu optimieren, und fängt an, die Gesamtkosten bis zur Einstellung (Cost per Hire) zu optimieren — und genau dort gewinnen reichweitenstarke, effiziente Lösungen.

Daraus lässt sich eine klare Faustregel ableiten. Kostenlos genügt, wenn die Stelle wenig spezialisiert, regional und nicht zeitkritisch ist, Ihre Arbeitgebermarke vor Ort bekannt ist und Sie ohnehin laufend einstellen. Kostenlos reicht nicht mehr, sobald einer der folgenden Faktoren zutrifft:

  • Dringender Bedarf: Die Stelle muss schnell besetzt werden, jeder Vakanztag kostet bare Produktivität.
  • Fachkräftemangel: Sie suchen ein knappes Profil, das passiv ist und sich nicht aktiv bewirbt.
  • Unbekannte Arbeitgebermarke: Ohne Reichweite und Vertrauen kommen kaum Bewerbungen.
  • Volumen: Sie besetzen viele Stellen parallel — der manuelle Aufwand explodiert.

In genau diesen Fällen ist die Frage nicht mehr „gratis oder bezahlt”, sondern „wie erreiche ich maximale Reichweite zu minimalen Kosten pro Bewerbung”. Eine vertiefte Entscheidungshilfe dazu, wo Sie Ihre Stellenanzeige am besten schalten, ordnet die Kanäle nach Vakanztyp. Und die Antwort führt fast immer zur dritten Option zwischen „gratis mit wenig Reichweite” und „teuer einzeln gebucht”.

Ein häufiger Denkfehler ist dabei, kostenlose und bezahlte Wege als Entweder-oder zu sehen. In der Praxis ist die beste Strategie oft eine Kombination: die kostenlose Basis (Bundesagentur, Google for Jobs, Karriereseite) immer mitnehmen — sie kostet ja nichts außer etwas Zeit — und dort, wo Reichweite über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, gezielt mit reichweitenstarker, günstig eingekaufter Distribution nachlegen. So zahlen Sie nur für das, was wirklich Wirkung bringt, und verschenken trotzdem keine kostenlose Sichtbarkeit.

Die smarte Mitte

Kostenlos vs. Multiposting: eine Anzeige, 400+ Jobbörsen

Stellen Sie sich das Recruiting-Spektrum als Linie vor. Am einen Ende stehen die kostenlosen Kanäle: günstig, aber mit wenig Reichweite und viel Handarbeit. Am anderen Ende die einzeln gebuchte Premium-Anzeige: hohe Reichweite, aber teuer und auf ein Portal beschränkt. Die meisten Arbeitgeber pendeln frustriert zwischen diesen Polen — entweder zu wenig Bewerbungen oder zu hohe Kosten. Zwischen „kostenlos mit wenig Reichweite” und „teuer bei einer einzelnen Premium-Börse” liegt eine dritte, oft übersehene Option: Multiposting. Sie erstellen Ihre Stellenanzeige einmal und veröffentlichen sie mit einem Klick auf 400+ Jobbörsen gleichzeitig — Premium-Portale, regionale Börsen, Nischen-Plattformen und Google for Jobs inklusive. Statt 20 Logins, 20 Formaten und 20 Mal Copy-and-paste managen Sie alles zentral an einer Stelle. Was genau dahintersteckt, erklärt unser Grundlagen-Beitrag dazu, was Multiposting genau bedeutet.

Der entscheidende Hebel ist der Einkauf: Als Multiposting-Anbieter bündelt Personalturm das Anzeigenvolumen vieler Kunden und kauft Mediaplätze zu Konditionen ein, die ein einzelnes Unternehmen so nie bekäme. Diesen Vorteil geben wir weiter — Sie zahlen bis zu 70 % weniger als bei der Direktbuchung derselben Anzeige bei StepStone, Indeed oder Monster. Das ist die „intelligente Mitte”: deutlich mehr Reichweite als jede Gratis-Lösung, zu spürbar geringeren Kosten als die Einzelbuchung — und das professionelle Lektorat ist inklusive, statt das AGG- und Rechtschreibrisiko bei Ihnen zu lassen.

Damit löst Multiposting genau die drei Schwächen auf, die kostenlose Anzeigen mit sich bringen. Die geringe Reichweite weicht der Sichtbarkeit auf 400+ Premium-, Regional- und Nischen-Börsen plus Google for Jobs. Der hohe Zeitaufwand — 20 Logins, 20 Formate, 20 Mal Pflege — schrumpft auf eine einzige Eingabe und ein zentrales Dashboard. Und das fehlende Lektorat ersetzt unser Redaktionsteam, das Ihre Anzeige fehlerfrei, AGG-konform und bewerberfreundlich formuliert. Dazu kommt ein persönlicher Service: Sie erreichen uns per Telefon, Chat und E-Mail und müssen sich nicht durch anonyme Self-Service-Portale klicken. Unser Claim bringt es auf den Punkt — „Ein Tool. Alle Jobbörsen.” Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie in unserem Grundlagenartikel zum Thema Multiposting.

Eine Eingabe → 400+ Börsen

Anzeige einmal erstellen, mit einem Klick überall ausspielen — kein manuelles Copy-and-paste über 20 Logins.

Bis zu 70 % günstiger

Durch hohes Einkaufsvolumen zahlen Sie deutlich weniger als bei der Direktbuchung bei StepStone, Indeed oder Monster.

Lektorat inklusive

Professionelle Optimierung Ihrer Anzeige ist immer dabei — AGG-konform, fehlerfrei, wirkungsvoll formuliert.

Wie groß der Unterschied konkret ausfällt, sehen Sie im folgenden Spar-Rechner. Wählen Sie Ihr jährliches Stellenvolumen — je mehr Stellen Sie besetzen, desto günstiger wird der Preis pro Stelle, weil sich die Rahmenvertrags-Konditionen stärker auswirken. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel auf Basis typischer Listenpreise; Ihren exakten, unverbindlichen Preis erhalten Sie im individuellen Angebot.

1990 3790 5650 10490
Geplantes Jahresvolumen (Stellen)
Mögliche Ersparnis mit Multiposting bei 5 Stellen auf 400+ Jobbörsen
55 %günstiger als Direktbuchung
Einzelbuchung Premium-BörseListenpreis 1.449 € pro Stelle
7.245 €
Multiposting bei Personalturmab 650 € pro Stelle, 400+ Börsen
3.250 €

Unverbindliche Beispielrechnung auf Basis eines typischen Premium-Listenpreises (Annahme 1.449 €/Stelle, Stand Juni 2026) ohne mögliche Direktrabatte. Personalturm-Satz je nach Volumen; bis zu 70 % günstiger im Rahmenvertrag. Alle Preise netto zzgl. MwSt. — Ihr individuelles Angebot erhalten Sie im nächsten Schritt.

Mögliche Ersparnis3.995 €
Einzelbuchung Premium-Börse 1.449 € pro Anzeige, ein einziges Portal
Mit Personalturm ab 490 € 400+ Börsen mit einer Anzeige, bis zu 70 % günstiger
Fehler vermeiden

Häufige Fehler bei kostenlosen Stellenanzeigen

Gerade weil kostenlose Anzeigen so schnell erstellt sind, schleichen sich typische Fehler ein, die Reichweite und Bewerberqualität kosten. Diese sechs sehen wir am häufigsten — und sie sind alle vermeidbar.

Nur ein einziges Portal: Wer ausschließlich auf einem Gratis-Kanal schaltet, verschenkt alle Bewerber, die anderswo suchen. Breit streuen schlägt Festlegen.
Schwacher, unklarer Jobtitel: „Mitarbeiter (m/w/d) gesucht” findet niemand. Der Titel muss exakt der Suchanfrage Ihrer Zielgruppe entsprechen.
Kein regelmäßiges Erneuern: Gratis-Anzeigen sinken in der Sichtbarkeit ab. Ohne Auffrischung verschwindet die Stelle faktisch.
Kein Tracking: Ohne zu messen, welcher Kanal Bewerbungen bringt, optimieren Sie blind und verschwenden Zeit am falschen Ort.
Kein Lektorat: Rechtschreibfehler und holprige Texte senken Vertrauen und Klickrate — bei Gratis-Anzeigen prüft niemand außer Ihnen.
Pflichtangaben & AGG vergessen: Fehlende geschlechtsneutrale Formulierung (m/w/d) oder unklare Angaben sind ein vermeidbares rechtliches Risiko. Wie Sie es richtig machen, zeigt unsere Anleitung zum Formulieren einer Stellenanzeige.

Auffällig: Fast alle diese Fehler haben dieselbe Wurzel — den hohen manuellen Aufwand. Wer sechs Portale einzeln pflegt, hat schlicht weniger Zeit, jeden Titel zu optimieren, jede Anzeige Korrektur zu lesen, jeden Kanal zu erneuern und das Tracking sauber zu halten. Reduziert man den Aufwand, verschwinden die meisten Fehler von selbst. Genau das leistet ein zentrales Multiposting-Setup mit integriertem Lektorat: Eine sauber formulierte Anzeige geht fehlerfrei und einheitlich an alle Kanäle — und Sie behalten Reichweite und Bewerbungen an einer Stelle im Blick.

Ablauf

In drei Schritten zur reichweitenstarken Anzeige

Wenn die kostenlose Variante an ihre Grenzen stößt, muss der Wechsel zu mehr Reichweite nicht kompliziert sein. Bei Personalturm geht es in drei Schritten — beratend, ohne Abo, ohne Mindestlaufzeit.

  1. Anfrage sendenFormular ausfüllen — dauert zwei Minuten. Sie nennen uns Stelle, Region und Volumen, alles Weitere klären wir.
  2. Angebot per Chat & E-MailSie erhalten Ihr individuelles Angebot mit den besten Konditionen — transparent, schnell und schriftlich.
  3. Schnell onlineIhre Anzeige erscheint auf allen gewählten Jobbörsen, meist innerhalb eines Werktags — Lektorat inklusive.
2018
am Markt etabliert
400+
Jobbörsen mit einer Anzeige
bis 70 %
günstiger als Direktbuchung
inkl.
professionelles Lektorat

Sie bleiben dabei jederzeit flexibel: Es gibt kein Abo und keine Mindestlaufzeit, Sie buchen genau dann, wenn eine Stelle zu besetzen ist. Auf Wunsch kombinieren wir die kostenlosen Kanäle (Bundesagentur, Google for Jobs) mit den reichweitenstarken Premium-Börsen zu einem stimmigen Gesamtpaket — Sie müssen sich nicht zwischen sparsam und sichtbar entscheiden. Und weil Sie uns per Telefon, Chat und E-Mail erreichen, klären sich Rückfragen schnell und persönlich, statt im anonymen Self-Service zu versanden.

Übrigens: Reichweite ist nur die halbe Miete. Wer Bewerber langfristig gewinnen will, baut parallel eine starke Arbeitgebermarke auf — wie das gelingt, lesen Sie in unserem Beitrag dazu, wie Sie Employer Branding strategisch aufbauen.

FAQ

Häufige Fragen: kostenlose Stellenanzeige schalten

Die wichtigsten Fragen rund um kostenlose Stellenanzeigen — kompakt und ehrlich beantwortet. Ist Ihre Frage nicht dabei, erreichen Sie uns jederzeit persönlich per Telefon, Chat oder E-Mail; eine kurze, unverbindliche Einschätzung zu Ihrer Vakanz kostet Sie nichts.

Wo kann ich kostenlos eine Stellenanzeige schalten bzw. aufgeben?

Wirklich kostenlos schalten Sie 2026 vor allem über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, über Google for Jobs (organisch via strukturierte Daten auf Ihrer Karriereseite) und über Kleinanzeigen-Portale für einfache Tätigkeiten. Eingeschränkt gratis sind Indeed (organische Anzeige), XING (Profil & Teilen) und LinkedIn (eine unbeworbene Stelle). Dazu kommen Ihre eigene Karriereseite und Social Media. Jeder dieser Kanäle hat jedoch eine Lücke — mal fehlt die Reichweite, mal die Sichtbarkeit, mal kostet die Pflege viel Zeit. Mehr Reichweite ohne hohe Einzelkosten bringt deshalb Multiposting über Personalturm: eine Anzeige, 400+ Börsen gleichzeitig, mit Lektorat und ohne Mindestlaufzeit.

Ist Indeed wirklich kostenlos für Arbeitgeber?

Nur eingeschränkt. Sie können auf Indeed eine kostenlose, organische Stellenanzeige veröffentlichen — diese verliert aber schnell an Sichtbarkeit, weil gesponserte Anzeigen oben stehen. Echte, planbare Reichweite ist auf Indeed verbrauchsbasiert (Pay-per-Click bzw. Pay-per-Application) und damit kostenpflichtig. Eine feste Gratis-Reichweite gibt es nicht. Details lesen Sie in unserem Ratgeber zu den Indeed-Kosten.

Welche Jobbörsen sind am besten für kostenlose Stellenanzeigen?

Für echte Gratis-Reichweite sind die Bundesagentur für Arbeit und Google for Jobs am stärksten. Für regionale Aushilfs- und Minijobs eignen sich Kleinanzeigen-Portale, für Absolventen Hochschul- und Career-Portale. Welche Börse zu Ihrer konkreten Vakanz passt, hängt von Zielgruppe und Region ab — eine vollständige Gegenüberstellung bietet unser großer Jobbörsen-Vergleich für Arbeitgeber.

Wie schalte ich Schritt für Schritt eine kostenlose Stellenanzeige?

In fünf Schritten: passendes Portal zur Zielgruppe wählen, Arbeitgeber-Konto bzw. Unternehmensprofil anlegen, die Anzeige sauber und AGG-konform formulieren, veröffentlichen und den Bewerbungsweg prüfen, anschließend regelmäßig erneuern und die Sichtbarkeit kontrollieren. Der größte Aufwand entsteht dadurch, dass Sie jeden Schritt auf jedem Portal einzeln ausführen.

Wie bekomme ich über kostenlose Jobbörsen mehr Bewerbungen?

Streuen Sie über mehrere Kanäle statt nur einen, nutzen Sie einen präzisen, suchgerechten Jobtitel, machen Sie den Bewerbungsweg mobil und so einfach wie möglich, erneuern Sie die Anzeige regelmäßig und nennen Sie einen konkreten Gehaltsrahmen. Wer den manuellen Aufwand reduzieren und gleichzeitig die Reichweite erhöhen will, kombiniert die Gratis-Basis mit Multiposting.

Lohnt sich eine kostenlose Stellenanzeige überhaupt?

Ja — für wenig spezialisierte, regionale und nicht zeitkritische Stellen, besonders wenn Ihre Arbeitgebermarke vor Ort bekannt ist. Sobald Sie ein knappes Fachkräfteprofil suchen, die Stelle dringend besetzen müssen oder mehrere Vakanzen parallel haben, übersteigt der verdeckte Zeit- und Vakanzaufwand schnell die Kosten einer reichweitenstarken bezahlten Schaltung. Die ehrlichste Antwort lautet deshalb: Rechnen Sie nicht in Mediakosten, sondern in Kosten pro Bewerbung und in Cost per Hire — dann zeigt sich für jede einzelne Stelle, ob kostenlos genügt oder ob sich Reichweite auszahlt.

Was sind kostenlose Jobbörsen und wie funktioniert das Freemium-Modell?

Kostenlose Jobbörsen erlauben das Veröffentlichen von Stellen ohne Mediakosten. Viele arbeiten nach dem Freemium-Prinzip: Die Basis-Anzeige ist gratis, planbare Sichtbarkeit (höhere Platzierung, Hervorhebung, längere Laufzeit) ist kostenpflichtig. Das „kostenlos*” ist also oft an Limits bei Reichweite, Anzahl oder Laufzeit geknüpft — Angaben laut Anbieterangaben, Stand Juni 2026.

Welche Vorteile haben kostenlose gegenüber kostenpflichtigen Anzeigen?

Kostenlose Anzeigen binden kein Budget, sind ohne Vertrag in Minuten online und eignen sich gut für einfache oder regionale Stellen. Ihr Nachteil ist die geringere Reichweite, das fehlende Lektorat und der hohe manuelle Aufwand. Bezahlte Schaltungen und Multiposting drehen das um: mehr Reichweite und weniger Aufwand, dafür Mediakosten — die sich über niedrigere Kosten pro Bewerbung aber oft rechnen. Faustregel: Je dringender und spezialisierter die Stelle, desto eher überwiegen die Vorteile reichweitenstarker Schaltungen; je einfacher und regionaler die Stelle, desto eher genügt kostenlos.

Wann lohnen sich kostenpflichtige Jobbörsen oder Multiposting stattdessen?

Sobald die Stelle dringend ist, das gesuchte Profil knapp ist, Ihre Arbeitgebermarke wenig bekannt ist oder Sie viele Stellen parallel besetzen. Dann zählt die Kennzahl „Kosten pro Bewerbung”, nicht „kostenlos vs. bezahlt”. Multiposting ist hier die effiziente Mitte: eine Anzeige auf 400+ Börsen, bis zu 70 % günstiger als die Einzelbuchung — Details unter Multiposting.

Wie reduziere ich den Aufwand beim Posten auf mehreren Plattformen?

Über Multiposting. Statt jede Stelle einzeln auf 5, 10 oder 20 Portalen anzulegen, erstellen Sie sie bei Personalturm einmal und veröffentlichen sie mit einem Klick auf 400+ Jobbörsen gleichzeitig — zentral verwaltet, mit Lektorat inklusive. Das spart Logins, Pflegezeit und Nerven und macht das Reporting über alle Kanäle hinweg vergleichbar. Sie behalten die volle Kontrolle, ohne 20 Benutzerkonten parallel zu jonglieren, und können den Aufwand stattdessen in die Auswahl der besten Bewerber stecken.

Wie lange bleibt eine kostenlose Stellenanzeige online?

Das hängt vom Portal ab und schwankt stark — von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen, oft mit der Möglichkeit zur Verlängerung. Gratis-Anzeigen verlieren zudem mit der Zeit an Sichtbarkeit, weil neuere und bezahlte Inserate bevorzugt werden. Planen Sie daher regelmäßiges Erneuern ein. Genaue Laufzeiten gelten laut Anbieterangaben, Stand Juni 2026, ohne Gewähr.

Kann ich bei StepStone, XING oder LinkedIn kostenlos schalten?

Bei StepStone gibt es kein echtes Gratis-Modell, nur Test- oder Demo-Funnel. Bei XING sind ein Unternehmensprofil und das Teilen im Netzwerk kostenlos, eine sichtbare Stellenanzeige ist kostenpflichtig (Listenpreis laut Anbieter rund 899 €). Bei LinkedIn ist eine einzelne unbeworbene Stelle gratis möglich, allerdings mit begrenzter Sichtbarkeit. Die Preise im Detail finden Sie unter StepStone-Kosten, XING-Kosten und LinkedIn-Kosten.

Gibt es versteckte Kosten bei „kostenlosen” Stellenanzeigen?

Ja — vor allem Ihre Zeit. Jedes Portal will einzeln angelegt, formatiert, erneuert und ausgewertet werden; sechs Gratis-Kanäle kosten so schnell mehrere Stunden HR-Arbeitszeit. Dazu kommen Vakanzkosten für jeden Tag, den die Stelle unbesetzt bleibt, sowie bei manchen Portalen Gebühren für gewerbliche Nutzung oder Hervorhebungen. „Gratis” bezieht sich nur auf die Mediakosten, nicht auf die Gesamtrechnung.

Eignen sich kostenlose Stellenanzeigen für kleine Unternehmen und Start-ups?

Für den Einstieg ja: Gerade bei knappem Budget sind Bundesagentur, Google for Jobs, Karriereseite und Social Media ein sinnvoller Start. Sobald aber spezialisierte Profile gesucht werden oder die Arbeitgebermarke noch unbekannt ist, lohnt der Schritt zu mehr Reichweite. Multiposting ohne Abo und Mindestlaufzeit ist für kleine Unternehmen und Start-ups attraktiv, weil es planbar bleibt und keine Fixkosten bindet: Sie buchen genau dann, wenn Sie eine Stelle besetzen, zahlen je Stelle statt im Abo und erhalten trotzdem die Reichweite und das Lektorat, die sonst nur großen Recruiting-Abteilungen offenstehen.

Kann ich kostenlos über Kleinanzeigen eine Stelle ausschreiben?

Ja, für Aushilfen, Minijobs und einfache Tätigkeiten sind Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen) ein regional starker, meist kostenloser Kanal. Bei gewerblicher oder häufiger Nutzung können laut Anbieterangaben jedoch Gebühren oder kostenpflichtige Hervorhebungen anfallen. Für hochqualifizierte Fachkräfte ist die Plattform weniger geeignet.

Geht „kostenlose Stellenanzeige schalten” auch in Österreich?

Ja — auch in Österreich gibt es kostenlose Kanäle (etwa das AMS sowie regionale und Kleinanzeigen-Portale); die Logik ist identisch: gratis ist möglich, planbare Reichweite ist meist kostenpflichtig.

Genannte Portal-Angaben und Preise sind Anbieterangaben bzw. Listenpreise laut öffentlich verfügbaren Quellen, Stand Juni 2026, ohne Gewähr. Markennamen gehören den jeweiligen Anbietern. Persönliche Beratung erhalten Sie jederzeit per Telefon, Support-Chat oder E-Mail — schnell und unverbindlich.

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Ralph Adrian
Über den Autor
Ralph Adrian Geschäftsführer · Personalturm

Hilft Unternehmen seit 2018, Stellen günstiger über 400+ Jobbörsen zu schalten. Schreibt über Recruiting-Kosten, Jobbörsen und Multiposting.

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