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Recruiting-Timing

Bester Zeitpunkt, um eine Stellenanzeige zu schaltenMontag, Dienstag – oder Samstag?

Wann Sie Ihre Stellenanzeige schalten, entscheidet nicht das Kalenderblatt, sondern wen Sie erreichen wollen. Aktive Kandidaten suchen selbst — auf Jobbörsen, am stärksten zu Wochenbeginn. Passive Kandidaten sind zufrieden im Job, aber wechselbereit; sie erreichen Sie ganz woanders und zu einer ganz anderen Zeit. Es gibt nicht den einen besten Tag. Es gibt zwei — und die klügste Antwort kombiniert beide.

Es gibt nicht den einen Zeitpunkt. Aktive Kandidaten suchen selbst — erreichbar über Jobbörsen, am stärksten Montag und Dienstag vormittags. Passive Kandidaten erreichen Sie über Social- und Performance-Recruiting — dort ist erfahrungsgemäß der Samstag am effektivsten. Wer beide Gruppen gewinnen will, kombiniert beide Zeitfenster, statt auf einen einzigen Tag zu setzen.

Aktive und passive Kandidaten: zwei Typen, zwei Zeitfenster

Der Denkfehler hinter der ewigen Montags-Frage ist die Annahme, alle Bewerber verhielten sich gleich. Das tun sie nicht. Für die Frage, wann Sie schalten sollten, zählt vor allem eine Unterscheidung: Wollen Sie aktive oder passive Kandidaten erreichen? Beide Gruppen hören auf unterschiedlichen Kanälen zu — und sind zu unterschiedlichen Zeiten ansprechbar.

Aktive Kandidaten sind bereits auf Jobsuche. Sie tippen Suchbegriffe ein, vergleichen mehrere Anzeigen nebeneinander und bewerben sich von sich aus. Diese Gruppe erreichen Sie dort, wo aktiv gesucht wird: auf Jobbörsen. Und weil die Suche erfahrungsgemäß zu Wochenbeginn anzieht, sollte Ihre Anzeige dann frisch und weit oben stehen — Montag und Dienstag, vormittags. Die eigentliche Hebelfrage ist deshalb nicht nur, wann Sie schalten, sondern auch, wo Sie Ihre Stellenanzeige schalten und auf welchen Portalen sie überhaupt sichtbar wird. Welche Kanäle für aktive Sucher am meisten bringen, ordnet unser Jobbörsen-Vergleich für Arbeitgeber ein.

Passive Kandidaten sind das Gegenstück — und oft die deutlich größere Gruppe. Sie haben einen Job, suchen nicht aktiv, wären für das richtige Angebot aber durchaus zu gewinnen. In einer Jobbörse werden Sie diese Menschen nie treffen, weil sie dort schlicht nicht suchen. Ansprechbar sind sie über Impulse in ihrem Alltag: Social Recruiting und Performance Recruiting spielen Ihre Stelle als gezielte Werbung in genau die Feeds aus, durch die diese Zielgruppe ohnehin scrollt. Zu welcher Zeit das am besten wirkt, sehen wir gleich — der Kanal selbst gehört bei Personalturm zum Leistungsspektrum, sodass Sie aktive und passive Kandidaten nicht über getrennte Dienstleister koordinieren müssen.

Zwei Typen, zwei Kanäle — und genau darum zwei verschiedene beste Tage. Sehen wir uns die Woche im Detail an.

Wochentag

An welchem Wochentag Stellenanzeige schalten? Montag, Dienstag – oder Samstag

Welcher Tag sich am besten eignet, hängt auch hier vom Kandidatentyp ab. Für aktive Sucher ist die Studienlage erstaunlich einheitlich. Auswertungen großer Portale — StepStone etwa führt regelmäßig solche Zahlen an — legen nahe, dass die Suchaktivität zu Wochenbeginn am höchsten ist: Montag und Dienstag, jeweils vormittags, gelten erfahrungsgemäß als die stärksten Fenster. Der Grund ist Alltagspsychologie. Wer mit dem Gedanken an Veränderung ins Wochenende gegangen ist, setzt ihn zu Wochenbeginn in eine konkrete Suche um — häufig schon auf dem Weg zur Arbeit.

Zum Freitag hin flacht diese Aktivität spürbar ab. Der Kopf ist beim Wochenende, nicht bei der nächsten Bewerbung. Für Anzeigen auf Jobbörsen sind Freitag und Sonntag deshalb die schwächeren Tage — kein Grund zur Sorge, nur eine Frage der Ausbeute.

Und genau hier kippt das Bild für die zweite Gruppe. Passive Kandidaten suchen am Wochenende nicht — aber sie haben Zeit, Muße und verbringen mehr Zeit in ihren Feeds. Erfahrungsgemäß ist deshalb der Samstag der stärkste Tag, um über Social- und Performance-Recruiting Werbebudget intensiv auszuspielen: hohe Aufmerksamkeit, geringere Anzeigenkonkurrenz. Der richtige Tag ist damit die halbe Miete — die andere Hälfte ist die Uhrzeit.

Zu welcher Uhrzeit Stellenanzeige schalten? Vormittags – und abends

Auch innerhalb eines Tages gibt es nicht einen Peak, sondern zwei — und sie gehören wieder zu je einer Gruppe.

Der erste liegt am Vormittag, erfahrungsgemäß zwischen 8 und 11 Uhr. Das ist die Zeit, in der aktive Kandidaten den Stellenmarkt durchgehen: in der Bahn, im Bus, beim ersten Kaffee, oft mobil und noch vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn. Eine Anzeige, die morgens frisch oben steht, fängt genau diese Aufmerksamkeit ein.

Der zweite Peak kommt am Abend, grob zwischen 19 und 21 Uhr. Jetzt sind die Feeds voll — Feierabend, Sofa, Smartphone. Das ist die Prime Time für Social- und Performance-Recruiting und damit eher das Fenster der passiven Kandidaten, die keine Jobbörse öffnen, aber sehr wohl durch ihre sozialen Netzwerke scrollen.

Vormittags eher aktiv, abends eher passiv: Wer beide Zeitfenster bedient, verdoppelt nicht den Aufwand, sondern die Chance, gesehen zu werden. Tag und Uhrzeit steuern so die einzelne Woche — über das Jahr aber ziehen ganze Monate stärker als andere.

Bester Zeitpunkt zum Stellenanzeige schalten: morgens durchsucht ein aktiver Kandidat mobil in der Bahn eine Jobbörse (8–11 Uhr), abends erreicht eine gesponserte Anzeige den passiven Kandidaten im Social-Feed (19–21 Uhr).
Zwei Tages-Peaks: Morgens durchsucht der aktive Kandidat mobil den Stellenmarkt (8–11 Uhr), abends erreicht die gesponserte Anzeige den passiven Kandidaten im Feed (19–21 Uhr).
Saison

Gibt es eine beste Jahreszeit für Stellenanzeigen? Der Recruiting-Kalender

Wie über die Woche verteilt sich auch übers Jahr die Recruiting-Aktivität ungleich — und wieder gibt es nicht ein starkes Fenster, sondern zwei.

Das erste ist der Jahresstart, Januar bis März. Neue Vorsätze treffen auf neue Budgets: Viele Menschen fassen zum Jahreswechsel den Entschluss zu wechseln, oft nachdem im Dezember noch Bonus oder Weihnachtsgeld geflossen sind. Gleichzeitig sind in den Unternehmen die Personalbudgets frisch freigegeben. Angebot und Nachfrage sind selten so gleichzeitig hoch.

Das zweite Fenster ist der Nachsommer, September bis Oktober. Nach der Urlaubszeit ordnen viele ihre berufliche Situation neu, und Stellen für das kommende Jahr werden besetzt.

Schwächer sind erfahrungsgemäß das Sommerloch im Juli und August — halbe Belegschaften im Urlaub — sowie die letzten Wochen vor Weihnachten. Das ist kein Ausschlusskriterium, nur eine Verschiebung der Ausbeute; wer antizyklisch schaltet, trifft sogar auf weniger Konkurrenz. Wie stark die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen saisonal schwankt, zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Und all das gilt für beide Kandidatentypen gleichermaßen: Die Saison verschiebt, wie viel ein Zeitfenster bringt — sie ersetzt aber nicht das richtige Timing innerhalb der Woche.

Wochentag, Uhrzeit, Saison — drei Stellschrauben. Bleibt die vierte: wie lange die Anzeige läuft — und wie Sie beide Zeitfenster zugleich bespielen.

Laufzeit & Reichweite

Wie lange sollte eine Stellenanzeige laufen – und wie Sie beide Zeitfenster nutzen

Timing entscheidet, wie viele Menschen Ihre Anzeige sehen — aber nur, solange sie überhaupt online ist. Als Faustregel sollte eine Stellenanzeige mindestens 30 Tage laufen. Der entscheidende Punkt: Die höchste Sichtbarkeit fällt erfahrungsgemäß in die ersten drei bis vier Tage, wenn die Anzeige neu und weit oben steht. Genau deshalb ist der Montag-Start ideal — so nehmen Sie die volle erste Woche mit, statt den Peak an einem toten Wochenende zu verschenken.

Zwei Einschränkungen gehören zur Ehrlichkeit dazu. Erstens: Bei akutem Bedarf warten Sie nicht auf den perfekten Tag — eine gute Anzeige heute schlägt die perfekt getimte in zwei Wochen. Zweitens: Timing optimiert die Ausbeute, aber es ersetzt keine Reichweite. Wer nur auf einer einzigen Jobbörse steht, erreicht auch am besten Montag nur einen Bruchteil.

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Und hier fügt sich alles zusammen. Die Aktiven erreichen Sie am effizientesten per Multiposting auf 400+ Jobbörsen — eine Anzeige, einmal erstellt, mit professionellem Lektorat inklusive und bis zu 70 % günstiger als die Direktbuchung; was eine StepStone-Anzeige kostet und wie sich die Indeed-Kosten im Vergleich verhalten, zeigen die jeweiligen Kanal-Übersichten. Die Passiven erreichen Sie parallel über Social- und Performance-Recruiting am Samstag. Beide Zeitfenster, beide Gruppen, eine Buchung — was Ihr Mix aus Jobbörsen und Social kostet, hängt an Zielgruppe und Reichweite und lässt sich unkompliziert als Angebot anfragen.

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Bevor Sie anfragen — die Fragen, die uns zum Timing am häufigsten gestellt werden:

Häufige Fragen: der beste Zeitpunkt zum Stellenanzeige schalten

An welchem Wochentag sollte man eine Stellenanzeige schalten?

Es gibt zwei beste Tage, nicht einen. Aktive Kandidaten sind Montag und Dienstag vormittags am aktivsten — dann sollte Ihre Anzeige auf Jobbörsen oben stehen. Passive erreichen Sie eher samstags über Social- und Performance-Recruiting. Welche Jobbörsen sich für die Aktiven lohnen, zeigt unser Personalturm Portal-Überblick.

Zu welcher Uhrzeit ist eine Stellenanzeige am wirksamsten?

Erfahrungsgemäß gibt es zwei Tages-Peaks: vormittags zwischen 8 und 11 Uhr, wenn aktive Kandidaten mobil den Stellenmarkt durchgehen, und abends zwischen 19 und 21 Uhr, wenn die Social-Feeds voll sind und passive Kandidaten erreichbar werden. Vormittags eher aktiv, abends eher passiv.

Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven Kandidaten — und warum ändert das den Zeitpunkt?

Aktive Kandidaten suchen selbst und sind über Jobbörsen zu Wochenbeginn erreichbar. Passive haben einen Job, suchen nicht, sind aber wechselbereit — sie erreichen Sie über Social-Werbung eher am Wochenende. Anderer Kanal, andere Zeit — das beeinflusst auch, wo Sie Ihre Stellenanzeige schalten sollten.

Wann lohnt sich Social- bzw. Performance-Recruiting am meisten?

Erfahrungsgemäß am Samstag. Dann haben passive Kandidaten Zeit und Muße, die Feed-Nutzung ist hoch und die Anzeigenkonkurrenz geringer — ideal, um Werbebudget im Social Recruiting und Performance Recruiting intensiv auszuspielen. Diese Kanäle bündelt Personalturm mit den Jobbörsen; die passenden Konditionen können Sie als Angebot anfragen.

Gibt es eine beste Jahreszeit, um Stellen auszuschreiben?

Ja: Januar bis März (Jahresstart, frische Budgets, Wechselwille nach den Boni) und September bis Oktober (Nachsommer) ziehen am stärksten. Schwächer sind das Sommerloch im Juli und August sowie die Wochen vor Weihnachten. Die Saison verschiebt die Ausbeute, ersetzt aber kein gutes Wochen-Timing.

Wie lange sollte eine Stellenanzeige online bleiben?

Mindestens 30 Tage. Die höchste Sichtbarkeit liegt in den ersten drei bis vier Tagen — deshalb der Montag-Start für die volle erste Woche. Für maximale Reichweite kombinieren Sie das mit Multiposting auf 400+ Jobbörsen; Ihr passendes Timing- und Kanalpaket lässt sich in einem Schritt als Angebot anfragen.

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Ralph Adrian
Über den Autor
Ralph Adrian Geschäftsführer · Personalturm

Hilft Unternehmen seit 2018, Stellen günstiger über 400+ Jobbörsen zu schalten. Schreibt über Recruiting-Kosten, Jobbörsen und Multiposting.

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