Stellenanzeigen auf Website einbinden Anleitung für Arbeitgeber: vom Widget bis zur eigenen Stellenseite
Fünf Wege, Ihre Stellen auf die eigene Website zu bringen, und was Google laut Dokumentation je Stelle braucht.
Karriereseite anfragen Zur Anleitung
- Anleitung in 6 Schritten
- Nach Google-Dokumentation
- Stand 06.11.2026
Stellenanzeigen auf der Website einbinden: die Anleitung in 6 Schritten
Kurz gesagt: Um Stellenanzeigen auf Ihrer Website einzubinden, wählen Sie einen von fünf Wegen: eigene Seite im CMS, Code-Schnipsel (Widget), iFrame, Import per Schnittstelle oder die Karriereseite Ihrer Software unter eigener Subdomain. Laut Google gehören die strukturierten Daten auf die Seite der einzelnen Stelle, nicht auf die Jobliste; beim iFrame liegt diese Seite aus unserer Sicht meist beim Anbieter. Besetzte Stellen nehmen Sie zeitnah heraus.
- Website prüfen: Wer kann Seiten anlegen, gibt es ein CMS, wer betreut die Technik?
- Stellenquelle festlegen: Website selbst oder Bewerbermanagement-Software?
- Weg wählen: CMS-Seite, Code-Schnipsel (Widget), iFrame, Import per Schnittstelle oder Karriereseite unter Subdomain. Ohne eigenen Entwickler sind aus unserer Sicht die Karriereseite Ihrer Software unter Subdomain oder deren Widget meist der kürzeste Weg.
- Jobliste auf die Website bringen: Menüpunkt „Karriere“ anlegen, dort Code-Schnipsel einsetzen oder auf die Karriereseite verlinken; das erledigen Sie oder Ihre Website-Betreuung.
- Jede Stelle prüfen: eigene Adresse, vollständige Beschreibung, Details ohne Anmeldung sichtbar, Bewerbung möglich, strukturierte Daten. Den Test machen Sie selbst: Stellenseite prüfen.
- Besetzte Stellen herausnehmen und klären, wer das je Weg tut.
Was außer den Stellen auf eine Karriereseite gehört, zeigt der Leitfaden Karriereseite erstellen.
Schritt 3 ist die Weiche. Welcher Weg passt, hängt zuerst an Ihrer Website.
Welcher Weg zu Ihrer Website passt: Entscheidung nach Website-Typ
Kurz gesagt: Den Weg bestimmt weniger die Technik als die Frage, wer Ihre Website pflegt und wo Ihre Stellen heute liegen.
Frage A: Pflegen Sie Stellen in einer Bewerbermanagement-Software? Frage B: Hat jemand Zugriff auf Code oder Templates?
Baukasten-Website, kein Entwickler
Weg: Karriereseite Ihrer Software unter Subdomain, im Menü verlinkt, oder das Widget des Anbieters, wenn es je Stelle eine eigene Adresse liefert.
Wer macht es: Den Menüpunkt setzen Sie selbst, den DNS-Eintrag klären Sie mit dem Anbieter.
Das fragen Sie Ihren Website- oder Software-Anbieter
- Bekommt jede Stelle eine eigene Adresse, unter welcher Domain?
- Wie kommt die Jobliste auf meine Seite, und kann mein Baukasten das?
- Welchen DNS-Eintrag braucht die Subdomain, wer richtet ihn ein?
- Gibt Ihre Software je Stelle strukturierte Daten (JobPosting) aus?
- Verschwindet eine offline genommene Stelle auch von Website und Google?
WordPress oder anderes CMS
Weg: eigene Stellenseiten per Beitragstyp oder Plug-in mit JobPosting-Unterstützung. Google dazu: „Verwendest du ein CMS? Möglicherweise ist es einfacher, ein Plug-in zu verwenden, das in dein CMS eingebunden ist.“
Wer macht es: Ihre Website-Betreuung. Den Plug-in-Check finden Sie unter Stellenanzeige bei Google for Jobs schalten.
Eigenes Entwicklerteam
Weg: Import per Feed oder Schnittstelle; die Stellenseiten entstehen auf Ihrem Server, JobPosting im Template.
Wer macht es: Ihr Entwicklerteam baut Import, Löschlogik und Sitemap.
Kein Pflegezugriff auf die Website
Weg: iFrame als Notlösung; für Google zählt dann aus unserer Sicht die Seite des Anbieters. Alternative: Karriereseite unter Subdomain.
Wer macht es: wer Ihre Website verwaltet, etwa Ihre Agentur, mit dem Code des Anbieters. Die Fragen aus der Baukasten-Karte stellen Sie auch ihr.
<iframe src="https://[anbieter-adresse]/[ihre-jobliste]"
title="Offene Stellen bei [Firmenname]"
loading="lazy"></iframe>
Welcher Weg es wird, entscheidet darüber, was Google von Ihren Stellen sieht.
Was Google je Einbindungsweg von Ihren Stellen sieht
Kurz gesagt: Google will die Stellendaten auf der einzelnen Stellenseite, nicht auf der Jobliste. Entscheidend ist, unter welcher Adresse diese Seite liegt und wer das JobPosting ausgibt.
| Weg | Wo liegt die einzelne Stelle? | Wer gibt JobPosting aus? | Was Sie prüfen |
|---|---|---|---|
| Eigene Seite im CMS | Unter Ihrer Domain | Sie oder Ihre Website-Betreuung | Im Google-Test die einzelne Stelle prüfen, nicht die Liste. |
| Code-Schnipsel (Widget) aus der Software | Je nach Anbieter bei Ihnen oder beim Anbieter | Das Skript des Anbieters, falls es JobPosting erzeugt | Anbieter fragen: Eigene Adresse je Stelle, und wo? |
| iFrame | Im eingebetteten Dokument, meist beim Anbieter | Der Anbieter auf seiner Seite | Stelle öffnen: Wechselt die Adresszeile zum Anbieter? |
| Import per Feed oder Schnittstelle | Als eigene Seiten unter Ihrer Domain | Ihr CMS, auch serverseitig | Klären, wer importierte Stellen bei Besetzung löscht. |
| Karriereseite der Software unter Subdomain | Unter Ihrer Subdomain, z. B. karriere.ihre-firma.de | Die Software | Im Hauptmenü verlinken, nach JobPosting je Stelle fragen. |
Grundlage: Google Search Central zu JobPosting (Stand 12.09.2026), JavaScript-SEO (04.03.2026) und strukturierten Daten mit JavaScript (18.12.2025); MDN zu iframe; abgerufen am 06.11.2026. Spalten zwei bis vier sind unsere Einordnung und Empfehlung.
- Google: „Platziere strukturierte Daten auf der Blattseite mit den meisten Details.“ Laut Google gehören sie auf die Seite, „auf der ein einzelner Job mit den zugehörigen Details am genauesten beschrieben wird“, nicht auf Seiten mit Joblisten.
- Google liest strukturierte Daten, „die beim Rendern der Seite im DOM verfügbar sind“. Serverseitiges Rendern bleibt „eine sehr gute Option“, weil „nicht alle Bots JavaScript ausführen können“.
- Ein iFrame „bettet ein anderes Dokument in das aktuelle ein“ (MDN). Das heißt für Sie: Die Stelle gehört zur Adresse, die im iFrame geladen wird.
Unsere Sicht: Die Jobliste ist das Schaufenster, gefunden wird die einzelne Stelle. Klären Sie vor dem Einbau, unter welcher Adresse jede Stelle steht und wer sie herausnimmt. Dann pflegen Sie jede Stelle an einem Ort, und die Website arbeitet für die Personalabteilung.
Egal welcher Weg: Jede Stelle braucht eine Seite, die Google lesen kann.
So prüfen Sie jede Stellenseite, auch ohne Entwickler
Kurz gesagt: Vier Prüfschritte schaffen Sie selbst im Browser, Code brauchen Sie dafür nicht.
- Öffnen Sie eine Stelle und lesen Sie die Domain in der Adresszeile ab.
- Geben Sie die Adresse der Stelle in Googles Test für Rich-Suchergebnisse ein: Erkennt er eine Stellenausschreibung?
- Öffnen Sie die Stelle in einem privaten Browserfenster: Ist sie ohne Anmeldung lesbar?
- Prüfen Sie, ob man sich direkt auf der Seite bewerben kann.
Erforderlich sind laut Google Search Central die Properties title, description, datePosted, hiringOrganization und jobLocation; das vollständige Beispiel steht im Google-for-Jobs-Ratgeber. Fällt ein Punkt durch, informieren Sie Anbieter oder Website-Betreuung.
Wie Sie den Text der Stelle aufbauen, zeigt Stellenanzeige schreiben.
Stelle besetzt: So nehmen Sie sie von Website und Google wieder herunter
Kurz gesagt: Laut Google müssen Jobs, auf die man sich nicht mehr bewerben kann, entfernt werden, und Google nennt dafür drei Wege.
Wer löscht je Weg
- CMS-Seite
- Sie
- Widget oder iFrame
- Der Anbieter
- Import
- Ihr Import-Job oder wer ihn betreut
- Subdomain-Karriereseite
- Die Software, sobald Sie die Stelle dort offline nehmen
- Seite entfernen, sodass der Statuscode 404 oder 410 ausgegeben wird
- die strukturierten JobPosting-Daten von der Seite entfernen
- für validThrough ein Datum in der Vergangenheit angeben
Für Stellen-URLs empfiehlt Google die Indexing API statt Sitemaps; das klären Sie am besten mit Ihrem Anbieter oder Ihrer Technik. Umgekehrt kann es nach dem Veröffentlichen laut Google „einige Tage dauern“, bis eine neue Seite gefunden und gecrawlt wird.
Unsere Empfehlung: Nutzen Sie beim Besetzen denselben Klick für Website und Jobbörsen, dann bleibt keine Anzeige liegen.
Wer die Pflege nicht selbst bauen will, nimmt die Karriereseite aus der Software.
Karriereseite mit Personalturm: Stellen erscheinen automatisch unter Ihrer Subdomain
Kurz gesagt: Die Personalturm-Karriereseite läuft unter Ihrer eigenen Subdomain; Stellen aus der Software erscheinen dort automatisch und verschwinden, wenn Sie sie offline nehmen.
Sie tun
- Stelle in Personalturm anlegen oder scharfschalten
- Besetzte Stelle im System offline nehmen
- Menüpunkt „Karriere“ auf Ihrer Website setzen
Die Software tut
- Neue Stelle sofort live auf der Karriereseite
- Besetzte Stelle verschwindet automatisch
- Ihre Karriereseite läuft unter karriere.ihre-firma.de
- Google for Jobs inklusive
- Bewerbungen im Bewerbermanagement, mit Quelle „Karriereseite“
Personalturm verbindet Multiposting, Bewerbermanagement, Karriereseite und Funnel-Engine in einer Software. Dieselbe Stelle bringen Sie per Multiposting auf 400+ Jobbörsen, unter Ihrem Firmennamen, bis zu 70 % günstiger als Direktbuchung. Mehr zur Karriereseite mit Personalturm.
Karriereseite und Multiposting aus einer Software
Angebot für Karriereseite und MultipostingStellenanzeigen auf der Website: häufige Fragen
Werden Stellen in einem iFrame von Google gefunden?
Laut Google müssen die strukturierten Daten auf derselben Seite stehen wie die Stellenbeschreibung, beim iFrame aus unserer Sicht also meist auf der Seite des Anbieters. Soll Ihre Domain die Stellen tragen, brauchen Sie eigene Stellenseiten oder eine Karriereseite unter Subdomain.
Kann ich Stellen ohne Entwickler einbinden?
Aus unserer Sicht ja, über die Karriereseite Ihrer Software unter Subdomain oder deren Code-Schnipsel. Den Menüpunkt setzen Sie selbst, den DNS-Eintrag klären Sie mit dem Anbieter. Die passenden Fragen stehen unter Website-Typ.
Reicht eine Karriereseite unter Subdomain, oder muss sie auf der Hauptdomain liegen?
Aus unserer Sicht reicht die Subdomain: Die Stelle zählt unter der Adresse, unter der sie steht, und karriere.ihre-firma.de ist Ihre eigene Adresse. Wichtig sind eine eigene Seite je Stelle und ein Link aus Ihrem Hauptmenü.
Kann dieselbe Stelle auf meiner Website und auf Jobbörsen stehen?
Ja, per Multiposting auch auf Jobbörsen; wie Multiposting funktioniert, erklärt unser Ratgeber. Steht die Stelle auf Ihrer Website unter mehreren URLs, empfiehlt Google kanonische URLs.
Brauche ich für WordPress ein Plug-in?
Nicht zwingend. Ein Plug-in mit JobPosting-Unterstützung kann die Arbeit abnehmen, die strukturierten Daten können aber auch im Template stehen. Das kann Ihre Website-Betreuung einrichten.
Veröffentlicht am
Karriereseite und Multiposting: Ihr Angebot
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