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Print-Ratgeber · Preise 2026

Was kostet eine Stellenanzeige in der Zeitung? Preise 2026 im Überblick

Reichweite und Format entscheiden — von rund 35 € im Anzeigenblatt bis über 10.000 € überregional. Wir zeigen die Preislogik hinter der Zeitungsanzeige und wie Print heute wirklich Bewerber bringt.

  • Aus Arbeitgebersicht
  • Millimeterpreis erklärt
  • Print + Online im Vergleich

Bevor wir die Zeitungen einzeln durchgehen — hier die Kurzantwort in Zahlen.

Was kostet eine Stellenanzeige in der Zeitung? Die Kurzantwort

Eine Stellenanzeige in der Zeitung kostet je nach Titel und Format sehr unterschiedlich. Ein kostenlos verteiltes Anzeigenblatt startet bei rund 35 € netto. Eine Regionalzeitung liegt von wenigen hundert bis über 1.000 €. Überregionale Titel wie FAZ oder Süddeutsche Zeitung reichen von rund 990 € bis über 10.000 €. Abgerechnet wird überall nach dem Millimeterpreis.

Zur schnellen Einordnung — die Preis-Leiter von günstig nach teuer (alle Werte Richtwerte):

  • Überregionale Zeitung FAZ, SZ, Die Welt — breite Streuung ~990 – 10.000 €
  • Fachmagazin z. B. Ärzteblatt — zielgenau ~14,70 €/mm
  • Regionalzeitung lokaler Fokus mehrere 100 € – 1.000 €+
  • Anzeigenblatt / Wochenblatt hyperlokal ab ~35 €

Warum diese Spannen so weit sind, erklärt eine einzige Rechengröße — der Millimeterpreis.

Wie wird der Preis einer Zeitungs-Stellenanzeige berechnet?

Zeitungen rechnen Anzeigen nicht nach „Stück“ ab, sondern nach Fläche. Die Formel ist überall dieselbe:

Spaltenbreite × Höhe in Millimetern × Millimeterpreis = Anzeigenpreis

Der Millimeterpreis ist der Betrag, den der Verlag pro Höhen-Millimeter innerhalb einer Spalte verlangt. Er steht in den Mediadaten jedes Titels und ist der Grund, warum dieselbe Stelle mal 300 € und mal 8.000 € kostet: Ein großer, mehrspaltiger Blickfang in einer reichweitenstarken Zeitung summiert schlicht mehr Millimeter zu einem höheren mm-Preis auf.

Rechenbeispiel (Richtwert): Eine mittelgroße, schwarz-weiße Anzeige mit 200 mm Höhe bei einem Millimeterpreis von 16 €/mm kostet 200 mm × 16 €/mm = 3.200 €.

Auf diesen Grundpreis kommen typische Zuschläge: Farbe statt schwarz-weiß, prominente Platzierung (rechte Seite, Aufschlag), Wochenend- bzw. Samstagsausgabe mit höherer Auflage sowie die heute übliche Print-Online-Kombi (die Anzeige läuft zusätzlich im Online-Stellenmarkt des Verlags). Jeder dieser Punkte hebt den Endpreis.

Mit dieser Logik im Kopf schauen wir auf die konkreten Titel — zuerst die teuren überregionalen.

Was kostet eine Stellenanzeige in überregionalen Zeitungen?

Überregionale Titel bieten die größte Streuung — und kosten entsprechend. Die FAZ (Frankfurter Allgemeine) startet im Stellenmarkt bei rund 990 € für ein kleines Format; eine Achtelseite über mehrere Ausgaben liegt bei etwa 8.340 € (Richtwerte, Millimeterpreis ~16 €/mm schwarz-weiß).

Frankfurter Allgemeine Überregionale Tageszeitung
ab 990 €
kleines Format
Süddeutsche Zeitung Überregionale Tageszeitung
bis 10.000 €
große Formate
Handelsblatt Wirtschafts-Tageszeitung
bis 10.000 €
oberes Ende
Die Zeit Überregionale Wochenzeitung
bis 10.000 €
Akademik & Fach

Preise als Richtwert — abgerechnet nach dem Millimeterpreis, je nach Format und Ausgabe.

Ähnlich bewegen sich die Süddeutsche Zeitung, Die Welt und das Handelsblatt: Größere Formate erreichen schnell rund 10.000 €. Die Süddeutsche Zeitung und die Zeit sind für akademische und Fachpositionen etabliert, aber preislich am oberen Ende. Wer hier bucht, zahlt für Prestige und breite Reichweite — nicht für zielgenaue Ansprache.

Für die meisten Vakanzen im Mittelstand ist dieses Preisniveau überdimensioniert. Deshalb lohnt der Blick auf die günstigeren, oft passenderen Alternativen. Wie viele offene Stellen bundesweit gemeldet sind, dokumentiert das Statistische Bundesamt.

Deutlich günstiger und für lokale Stellen oft passender: die Regionalzeitungen.

Was kostet eine Stellenanzeige in einer Regionalzeitung?

Regionalzeitungen sind der Mittelweg: lokaler Fokus zu moderateren Preisen. Kleine Anzeigen liegen bei wenigen Euro bis zu mehreren hundert Euro, größere Auftritte im Stellenmarkt bei mehreren hundert bis über 1.000 € — auch hier alles Millimeter-basiert und je nach Auflage.

Gesucht werden meist die konkreten Titel der eigenen Region. Zu den reichweitenstarken regionalen Tageszeitungen zählen unter anderem die Badische Zeitung, die Saarbrücker Zeitung, die Stuttgarter Zeitung, die Nordsee-Zeitung, die Sächsische Zeitung, die Schwäbische Zeitung, die Rhein-Zeitung, die Rheinische Post, die WAZ sowie regionale Häuser wie Kölner Stadt-Anzeiger, Augsburger Allgemeine oder Nürnberger Nachrichten. Die genauen Millimeterpreise stehen in den jeweiligen Mediadaten.

Wie und wo aufgeben? Eine Stellenanzeige in der Zeitung schalten Sie direkt über die Anzeigenannahme bzw. den Online-Anzeigenmanager des Verlags — dort wählen Sie Format, Ausgabe und Erscheinungstermin. Für den Anzeigentext selbst haben wir eine eigene Anleitung: Wie Sie eine Stellenanzeige für die Zeitung formulieren, inklusive Muster, lesen Sie dort.

Günstige Print-Alternative: Anzeigenblätter & Wochenblätter

Am unteren Ende der Preis-Leiter stehen die kostenlos verteilten Wochen- und Anzeigenblätter. Eine Kleinanzeige startet hier bei rund 35 € netto; größere Formate liegen bei etwa 200 €+ (Richtwerte). Diese Blätter landen ohne Abo in nahezu jedem Haushalt eines klar umrissenen Verteilgebiets.

Für ortsgebundene Stellen — Handwerk, Pflege, Einzelhandel, Produktion — ist das oft die effizienteste Print-Option: hyperlokale Reichweite genau dort, wo die Kandidaten wohnen, zu einem Bruchteil der Tageszeitungspreise. Wer regional besetzt, muss nicht überregional zahlen.

Stellenanzeige in Fachzeitschriften & Fachmagazinen

Fachmedien erreichen keine breite Masse, dafür genau die richtige Zielgruppe. Das Deutsche Ärzteblatt etwa berechnet für seine Ärztestellen einen Millimeterpreis von rund 14,70 €/mm (Richtwert, ab 100 mm) — die Anzeige läuft dabei meist als Print-Online-Kombi inklusive der Fachjobbörse des Verlags. Weitere Beispiele sind die VDI nachrichten für Ingenieure, die Lebensmittel Zeitung oder kirchliche und soziale Fachblätter.

Der Vorteil: Streuverlust nahezu null, weil ohnehin nur die passende Berufsgruppe liest. Der Nachteil: Ein einzelnes Fachmagazin deckt immer nur einen Kanal ab. Wer über die Fachöffentlichkeit hinaus sichtbar sein will, kombiniert Print mit Online — mehr dazu unter wo Stellenanzeigen veröffentlichen.

Print, das wirkt

Lohnt sich eine Print-Stellenanzeige überhaupt noch?

Ja — Print kann funktionieren. Aber nicht in der Form, in der die meisten Zeitungsanzeigen erscheinen. Die typische schwarz-weiße, textlastige Stellenanzeige — enge Spalte, viel Fließtext, am Ende ein abgetippter Bewerbungs-Link — verpufft. Niemand tippt eine lange URL aus der Zeitung ins Smartphone ab, und die reine Textwüste hebt sich in keiner Weise vom Umfeld ab. Das Geld ist ausgegeben, der Rücklauf bleibt aus. Das ist kein Print-Problem, sondern ein Gestaltungsproblem.

Von der toten Textwüste zur bildstarken Print-Anzeige mit QR-Code — der Einstieg in einen messbaren Online-Funnel auf 400+ Jobbörsen.

Wirksam wird Print, wenn zwei Dinge zusammenkommen:

Eine bildstarke Anzeige statt Textwüste.

Ein prägnantes Bild, eine klare Headline, Farbe und Kontrast in Ihrer CI — die Anzeige muss auf der Seite auffallen, nicht sich verstecken. Personalturm gestaltet solche Anzeigen inklusive Lektorat — das ist bei uns Teil der Leistung, nicht Aufpreis.

Der QR-Code holt den Interessenten mit einem Scan direkt in einen kontrollierbaren Online-Funnel: Tracking → Landing Page → Bewerbung. Damit wissen Sie erstmals, ob und wie oft die teure Print-Anzeige überhaupt Reaktionen bringt — und der Bewerber landet auf einer Seite, die Sie steuern, statt bei einem toten Link.

Genau das ist das Argument für Print im Jahr 2026: Prozesskontrolle. Print liefert die Aufmerksamkeit im lokalen Raum, der QR-Code führt sie in einen messbaren digitalen Prozess über. Von der Landing Page aus lässt sich die Stelle dann über Multiposting parallel auf 400+ Jobbörsen ausspielen — der Print-Auftritt wird zum Einstieg in einen Kanal-Mix, nicht zur isolierten Einzelaktion. Welche Online-Kanäle sich dafür eignen, zeigt unser Jobbörsen-Preisvergleich für Arbeitgeber.

Wirksame Print-Stellenanzeige in der Zeitung mit QR-Code, der in den Online-Funnel führt
Wirksame Print-Stellenanzeige: bildstark statt schwarz-weißer Textwüste — mit QR-Code direkt in den Online-Funnel.

Was das gegenüber Online-Kanälen kostet — und warum eine Anzeige über Multiposting am günstigsten fährt — zeigt der direkte Vergleich.

Print vs. Online

Stellt man die Print-Kosten neben die Online-Kanäle, wird der Hebel sichtbar. Eine einzelne überregionale Print-Anzeige kostet so viel wie mehrere Online-Buchungen zusammen — bei deutlich schlechterer Messbarkeit. Dass die Online-Jobbörse den Print-Kanal als wichtigsten Recruiting-Weg längst abgelöst hat, zeigt eine Auswertung von index (Jobbörse vs. Print).

Kanal Reichweite Kosten (Richtwert) Tracking / Kontrolle Zielgruppe
FAZ / SZ Print, überregional breit, streuend 990 € – > 10.000 € keine Akademik, Prestige
Regionalzeitung Print lokal mehrere 100 € – > 1.000 € keine regional gebunden
StepStone Online groß ab ~1.000 € pro Anzeige gut aktiv Suchende
Indeed Online sehr groß Pay-per-Click, variabel gut breit
LinkedIn Online Netzwerk hoch (CPC-basiert) gut passive Kandidaten
Multiposting Personalturm 400+ Jobbörsen bis zu 70 % günstiger als Direktbuchung voll breit + zielgenau

Der Punkt ist nicht „Online statt Print“, sondern Reichweite pro Euro plus Kontrolle. Wer eine Stellenanzeige direkt bei StepStone, Indeed oder LinkedIn bucht, zahlt jeden Kanal einzeln. Über Multiposting erstellen Sie die Anzeige einmal und schalten sie gebündelt auf 400+ Jobbörsen — bis zu 70 % günstiger als die Direktbuchung, mit vollem Tracking über alle Kanäle hinweg. Der QR-Code aus der wirksamen Print-Anzeige mündet genau in diesen Funnel.

Der günstigste, kontrollierbare Weg ist damit klar — so setzen Sie ihn um.

Eine Anzeige, alle Jobbörsen

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Sie erstellen eine Stellenanzeige, wir schalten sie über Multiposting auf 400+ Jobbörsen — bis zu 70 % günstiger als die Direktbuchung bei StepStone, Indeed & Co., Lektorat inklusive. Buchen Sie zusätzlich eine Print-Anzeige, gestalten wir die wirksame, bildstarke Vorlage mit QR-Code in den Online-Funnel dazu.

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Lektorat inklusive · persönliche Beratung per Telefon

Häufige Fragen rund um Kosten und Aufgabe — kompakt beantwortet:

Häufige Fragen zu den Kosten einer Stellenanzeige in der Zeitung

Was kostet eine Stellenanzeige in der Zeitung?

Das hängt von Reichweite und Format ab. Ein Anzeigenblatt startet bei rund 35 €, eine Regionalzeitung liegt bei wenigen hundert bis über 1.000 €, und überregionale Titel wie FAZ oder Süddeutsche Zeitung reichen von rund 990 € bis über 10.000 € (Richtwerte). Abgerechnet wird immer über den Millimeterpreis.

Wie wird eine Zeitungsanzeige berechnet (Millimeterpreis)?

Über die Formel Spaltenbreite × Höhe in Millimetern × Millimeterpreis. Beispiel: 200 mm Höhe bei 16 €/mm ergeben 3.200 €. Dazu kommen Zuschläge für Farbe, prominente Platzierung, Wochenendausgaben oder eine Print-Online-Kombi.

Wie viel kostet eine Anzeige in einer Regionalzeitung?

Kleine Anzeigen kosten wenige Euro bis mehrere hundert Euro, größere Auftritte im Stellenmarkt mehrere hundert bis über 1.000 € (Richtwerte, millimeterbasiert). Die genauen Preise stehen in den Mediadaten des jeweiligen Titels, etwa Badische, Saarbrücker, Stuttgarter oder Sächsische Zeitung.

Wie und wo kann ich eine Stellenanzeige in der Zeitung aufgeben?

Direkt über die Anzeigenannahme oder den Online-Anzeigenmanager des Verlags. Dort wählen Sie Format, Ausgabe und Erscheinungstermin. Für die Formulierung des Anzeigentextes gibt es eine eigene Anleitung mit Muster.

Wo sollte man eine Stellenanzeige heute veröffentlichen (Print vs. Online)?

Print erzeugt lokale Aufmerksamkeit, ist aber teuer und schwer messbar. Online-Kanäle wie StepStone, Indeed oder LinkedIn bieten Reichweite und Tracking. Am günstigsten und breitesten fahren Sie mit Multiposting: eine Anzeige, 400+ Jobbörsen, bis zu 70 % günstiger als die Direktbuchung. Ideal ist die Kombination — Print mit QR-Code, der in den Online-Funnel führt.

Lohnt sich eine Print-Stellenanzeige noch?

Ja, wenn sie wirkt. Die typische schwarz-weiße Textanzeige mit abgetipptem Link verpufft. Wirksam wird Print als bildstarke Anzeige mit QR-Code, der Bewerber in einen kontrollierbaren Online-Funnel holt (Tracking, Landing Page, Multiposting). So wird die Print-Ausgabe messbar statt zum Blindflug.

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Ralph Adrian
Über den Autor
Ralph Adrian Geschäftsführer · Personalturm

Hilft Unternehmen seit 2018, Stellen günstiger über 400+ Jobbörsen zu schalten. Schreibt über Recruiting-Kosten, Jobbörsen und Multiposting.

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