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Personalsuche als Steuerberater Rollen, Kanäle und Stellenanzeigen für Ihre Kanzlei

Wo Kanzleien Fachkräfte, Auszubildende und Berufsträger erreichen und was die Stellenanzeige nennen kann – mit Zahlen von BA, Destatis und BStBK.

Rollen und KanäleBausteine für die AnzeigeAusbildung als Weg

Personalsuche als Steuerberater: sechs Schritte für Ihre Kanzlei

Für die Personalsuche als Steuerberater legen Sie zuerst fest, welche Rolle Ihre Kanzlei besetzt, vom Ausbildungsplatz bis zur Stelle für Berufsträger. Dann wählen Sie die Kanäle je Rolle, nennen in der Anzeige Aufgaben, Gehalt und Arbeitsmodell konkret, bilden selbst aus und sprechen Fachleute direkt an. Die sechs Schritte im Überblick:

  1. Rolle klären: Legen Sie fest, ob Sie Auszubildende, Steuerfachangestellte, Steuerfachwirte, Bilanzbuchhalter oder Berufsträger suchen und für welche Aufgaben.
  2. Kanäle je Rolle wählen: Kombinieren Sie Jobbörsen, Kammer- und Verbandsbörsen, Karriereseite, Empfehlungen und Direktansprache.
  3. Anzeige konkret schreiben: Nennen Sie Mandantenstruktur, Software, Arbeitszeit, Homeoffice-Regel und Gehaltsspanne statt allgemeiner Versprechen.
  4. Benefits herausarbeiten: Beschreiben Sie Leistungen, die Ihre Kanzlei wirklich bietet, etwa Fortbildung oder Homeoffice.
  5. Selbst ausbilden: Bieten Sie Ausbildungs- und Praktikumsplätze an und zeigen Sie den Weg bis zur Fortbildung oder zum Berufsexamen.
  6. Ansprechen und binden: Sprechen Sie passende Profile persönlich an, nutzen Sie Empfehlungen und planen Sie die Einarbeitung.

Die Herausforderungen in der Personalsuche für Steuerberater

Kurz gesagt: Die BA stuft die Berufe in der Steuerberatung 2025 auf allen drei Anforderungsniveaus als Engpassberuf ein. In der Berufsgruppe Steuerberatung lag die abgeschlossene Vakanzzeit der gemeldeten Stellen von September 2025 bis August 2026 bei 238 Tagen.

Wie es um das Recruiting in der Steuerberatung steht, zeigen zwei Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit mit eigener Abgrenzung: die Fachkräfteengpassanalyse 2025 und die Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen.

Fachkräfteengpassanalyse 2025, Zeile „7230 Berufe in der Steuerberatung“: Durchschnittliche Punktezahl je Anforderungsniveau
  • 2,5Fachkräfte
  • 2,5Spezialisten
  • 2,3Experten

Einstufung laut Bericht: „Liegt der Gesamtwert zwischen 3,0 und einschließlich 2,0 Punkten, so handelt es sich um einen Engpassberuf.“

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt - Fachkräfteengpassanalyse 2025, Nürnberg, Mai 2026; Deutschland, Spalte „Durchschnittliche Punktezahl“; Schwellenwert: Bericht, S. 9.

Gemeldete Arbeitsstellen in der Berufsgruppe Steuerberatung, gleitende Jahresergebnisse September 2025 bis August 2026
  • 238 Tageabgeschlossene Vakanzzeit
  • 68,1 %länger als 3 Monate vakant (Anteil der gemeldeten Stellen)

Grundlage sind die der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Arbeitsstellen, ohne Helfer- und Anlerntätigkeiten und ohne Arbeitnehmerüberlassung; nicht gemeldete Stellen sind nicht enthalten.

Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Berichte: Analyse Arbeitsmarkt, Gemeldete Arbeitsstellen nach Berufen (Engpassanalyse), August 2026; Deutschland, Zeile „723 Steuerberatung“.

Drei Hürden aus dem Kanzleialltag

  • Spezialisierte Profile: Lohn, Finanzbuchhaltung, Jahresabschluss oder Beratung verlangen unterschiedliche Qualifikationen. Die passende Person zu finden, kann dauern.
  • Kein eigenes Recruiting-Team: Wo es keine Personalabteilung gibt, läuft die Suche neben dem Mandatsgeschäft. In Fristenzeiten kann dafür Zeit fehlen.
  • Gewohnte Wege: Eine Anzeige an einem einzigen Ort erreicht Menschen, die dort gerade suchen. Fachleute, die nicht suchen, brauchen einen anderen Weg: die direkte Ansprache.

Welche Rollen eine Kanzlei besetzt

Kurz gesagt: Jede Rolle in der Kanzlei hat einen eigenen Weg in den Beruf, eigene Kanäle und eigene Schwerpunkte in der Anzeige.

RolleWeg in die RolleWo Sie suchenWas in der Anzeige zählt
Auszubildende zur/zum SteuerfachangestelltenAusbildung in der Kanzlei, laut Ausbildungsverordnung drei JahreAusbildungsbörse der Steuerberaterkammern, Schulen, PraktikaAusbildungsinhalte, Betreuung, Perspektive nach der Prüfung
Steuerfachangestellte/rAbgeschlossene Ausbildung zur/zum SteuerfachangestelltenJobbörsen, Kammer- und Verbandsbörsen, EmpfehlungenMandantenstruktur, Software, Arbeitszeit, Gehaltsspanne
Steuerfachwirt/inFortbildungsprüfung bei den SteuerberaterkammernJobbörsen, Kammer- und Verbandsbörsen, DirektanspracheAufgabenbereich, Teamaufgaben, Förderung bis zur Steuerberaterprüfung
Bilanzbuchhalter/in/Bachelor Professional in BilanzbuchhaltungFortbildungsabschluss nach BundesverordnungJobbörsen, auch außerhalb der Steuerberatung, DirektanspracheAbschlussarbeiten, Branchen der Mandanten, Software
Steuerberater/inSteuerberaterprüfung; zur Berufsbezeichnung siehe RechtsabschnittDirektansprache, Empfehlungen, Kammer- und VerbandsbörsenRolle im Team, Mandatsschwerpunkte, Arbeitsmodell, Partnerperspektive

Für Lohnbuchhaltung, Kanzleiassistenz oder Sekretariat gilt dieselbe Reihenfolge: erst Rolle und Aufgaben klären, dann Kanal und Anzeige wählen.

Lösungsansätze: Recruiting-Kanäle für Kanzleien

Kurz gesagt: Anzeigen erreichen Menschen, die gerade suchen; Fachleute in festen Stellen erreichen Sie über Empfehlungen und Direktansprache. Die Kanzlei kombiniert beides je nach Rolle.

Wie sich passive und aktive Suche unterscheiden, erklärt der Überblick über Recruiting-Kanäle. Wer als Steuerkanzlei Mitarbeiter finden will, hat diese Auswahl:

KanalPasst zuWas Sie dort tun
Allgemeine und Fach-JobbörsenFachkräften und Berufsträgern, die gerade suchenDie Anzeige per Multiposting in einem Schritt auf mehreren Jobbörsen veröffentlichen
Stellenbörsen von Steuerberaterkammern und ‑verbändenFachkräften aus der Steuerberatung, Auszubildenden, PraktikantenStellen, Ausbildungs- oder Praktikumsplätze nach den Regeln der Börse einstellen
Eigene KarriereseiteInteressierten, die Ihre Kanzlei über andere Kanäle entdeckenTeam, Mandatsschwerpunkte, Arbeitsmodell und Bewerbungsweg zeigen
Empfehlungen des TeamsFachleuten aus dem Umfeld Ihrer BeschäftigtenDas Team über offene Stellen informieren und Empfehlungen aufnehmen
Direktansprache in KarrierenetzwerkenFachleuten in festen Stellen, etwa BerufsträgernPassende Profile persönlich anschreiben, mit Bezug auf den Werdegang
Schulen, Hochschulen und PraktikaSchülerinnen und Schülern, StudierendenPraktika, Ausbildungsplätze und duale Studienplätze vorstellen

Mehrere Steuerberaterkammern und -verbände betreiben eigene Stellenbörsen für Kanzleien; für Ausbildungs- und Praktikumsplätze gibt es zudem eine gemeinsame Börse der Steuerberaterkammern.

Stellenanzeigen für Kanzleien: konkret statt austauschbar

Kurz gesagt: Eine Kanzlei-Anzeige nennt Aufgaben, Arbeitsbedingungen, Gehalt und Benefits so konkret, dass Bewerbende vorab einschätzen können, ob die Stelle passt.

Wie eine Stellenanzeige grundsätzlich aufgebaut ist, zeigt der Beitrag zur Gestaltung der Stellenanzeigen. So werden aus allgemeinen Formulierungen konkrete Angaben:

Vermeiden (allgemein)Konkret für die Kanzlei
„Abwechslungsreiche Aufgaben“Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Jahresabschlüsse, etwa für Mandanten aus Handwerk und Handel
„Moderne Kanzlei“Welche Kanzleisoftware Sie nutzen und wie Belege digital in die Buchhaltung kommen
„Flexible Arbeitszeiten“Gleitzeit mit Kernzeit, Regel für Fristenzeiten und Zahl der Homeoffice-Tage
„Attraktive Vergütung“Gehaltsspanne in Euro für genau diese Stelle
„Weiterbildungsmöglichkeiten“Welche Fortbildung die Kanzlei unterstützt, etwa zum Steuerfachwirt, und in welcher Form
„Teamfähigkeit“Abstimmung der Abschlüsse im Team und mit den zuständigen Berufsträgern

Geben Sie konkrete Informationen – auch zum Gehalt

Formulieren Sie klar, wen Sie suchen und was Sie bieten; so können Bewerbende ihre Qualifikation vorab mit der Stelle abgleichen. Orientierung für die Gehaltsspanne geben Werte von Destatis:

Mittlere Bruttomonatsverdienste ohne Sonderzahlungen, Stichmonat April 2025
  • 3710 EURSteuerberatung - Fachkraft
  • 4627 EURSteuerberatung - Spezialist
  • 7924 EURSteuerberatung - Experte

„Mittlere“ bedeutet Median: Die Hälfte der Beschäftigten verdient mehr, die Hälfte weniger. Das Anforderungsniveau Fachkraft umfasst unter anderem die Berufsbenennung „Steuerfachangestellte/r“. Die Werte stammen aus einer anderen Statistik als die BA-Zahlen oben und sind mit ihnen nicht vergleichbar.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS-Online, Tabelle 62361-0030 „Bruttostundenverdienste, Bruttomonatsverdienste: Deutschland, Stichmonat, Geschlecht, Berufe“, abgerufen am 29.09.2026; Datenlizenz by-2-0. Berufsbenennung: Bundesagentur für Arbeit, KldB 2010, Alphabetisches Verzeichnis der Berufsbenennungen.

Arbeiten Sie Benefits heraus

Benefits zeigen, wofür Ihre Kanzlei als Arbeitgeber steht. Beschreiben Sie Leistungen, die es wirklich gibt, so konkret wie das Gehalt:

  • Arbeitszeitmodell und Regel für Fristenzeiten
  • Homeoffice-Tage pro Woche
  • Fortbildung: welche Abschlüsse die Kanzlei unterstützt und wie
  • Einarbeitung: Ansprechperson und Ablauf der ersten Wochen
  • Ausstattung: Kanzleisoftware, digitale Belege, Arbeitsplatz
  • Zusatzleistungen mit Betrag oder Umfang

Ausbildung und Fortbildung: Fachkräfte selbst entwickeln

Kurz gesagt: Die eigene Ausbildung ist ein Weg zu Fachkräften, der in der Kanzlei beginnt. Am 1. Januar 2026 waren bei den Steuerberaterkammern 17.081 Ausbildungsverhältnisse zum Steuerfachangestellten registriert.

  1. Ausbildung: zur/zum Steuerfachangestellten, laut Ausbildungsverordnung drei Jahre.
  2. Steuerfachangestellte/r: Berufspraxis in Rechnungswesen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen.
  3. Steuerfachwirt/in oder Bilanzbuchhalter/in: Fortbildungsprüfung bei den Steuerberaterkammern oder Fortbildungsabschluss nach Bundesverordnung.
  4. Steuerberater/in: Steuerberaterprüfung nach Berufspraxis.

Ausbildungsplätze können Kanzleien in der gemeinsamen Ausbildungsbörse der Steuerberaterkammern melden, an Schulen vorstellen und mit Praktika verbinden.

Die Stufen zeigen auch, womit eine Kanzlei Fachkräfte halten kann: Wer Fortbildung unterstützt, bietet den nächsten Schritt im eigenen Haus.

Quelle: Bundessteuerberaterkammer, Berufsstatistik 2025 (Stand: April 2026), S. 2; Tätigkeiten, Steuerfachwirt/in und Zulassung zur Steuerberaterprüfung: Bundessteuerberaterkammer, Aus- und Fortbildung; Bilanzbuchhaltung: § 1 BibuBAProFPrV.

Active Sourcing, Empfehlungen und Mitarbeiterbindung

Kurz gesagt: Fachleute, die gerade nicht suchen, erreichen Sie über persönliche Ansprache und Empfehlungen; danach zählt, neue Kolleginnen und Kollegen zu halten.

  • Direktansprache: Suchen Sie in Karrierenetzwerken wie XING oder LinkedIn nach passenden Profilen. Gehen Sie in der Nachricht auf den Werdegang ein und sagen Sie, warum die Person zu Ihrer Kanzlei passen könnte. Kommt kein Wechsel zustande, kann der Kontakt bestehen bleiben.
  • Empfehlung: Ihre Beschäftigten können Menschen aus Ausbildung, Berufsschule oder früheren Kanzleien vorschlagen. Informieren Sie das Team über offene Stellen und legen Sie fest, wie Sie Empfehlungen aufnehmen und honorieren.
  • Bindung: Eine geplante Einarbeitung mit fester Ansprechperson, Rückmeldung in der Probezeit und ein sichtbarer Fortbildungsweg können für neue Kolleginnen und Kollegen Gründe sein, zu bleiben.

Wie die gezielte Direktansprache abläuft, zeigt der Leitfaden zum Active Sourcing. Wie Beschäftigte Personen aus ihrem Umfeld vorschlagen, beschreibt der Beitrag Mitarbeiter werben Mitarbeiter; mit welchen Maßnahmen Sie die Mitarbeiterbindung stärken, der Ratgeber dazu.

Personalsuche als Steuerberater: Ein Stellenprofil der Kanzlei mit Rolle, Gehalt, Arbeitsmodell und Fortbildung führt über Jobbörsen, Kammerbörse und Empfehlung zu einem Kanzlei-Team aus Steuerfachangestellten, Steuerfachwirten, Bilanzbuchhaltung und Berufsträgern.

Rechtlicher Rahmen für Kanzlei-Stellenanzeigen

Kurz gesagt: Hinter Begriffen aus Kanzlei-Stellenanzeigen stehen Vorschriften aus vier Regelwerken: Berufsbezeichnung, Ausbildungsberuf, zuständige Stelle und AGG. Die Karten zeigen den Wortlaut.

  • § 43 Abs. 4 StBerG – Berufsbezeichnung

    „Die Bezeichnung „Steuerberater“, „Steuerberaterin“, „Steuerbevollmächtigter“ oder „Steuerbevollmächtigte“ darf nur führen, wer nach diesem Gesetz dazu berechtigt ist.“

    Die Bezeichnung „Steuerberater“ ist danach an eine Berechtigung nach dem StBerG gebunden, anders als die Abschlüsse „Steuerfachangestellte/r“ oder „Steuerfachwirt/in“.

  • §§ 1, 2 StFachAngAusbV – Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes; Dauer der Berufsausbildung

    „Der Ausbildungsberuf mit der Berufsbezeichnung des Steuerfachangestellten und der Steuerfachangestellten wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.“ (§ 1)

    „Die Berufsausbildung dauert drei Jahre.“ (§ 2)

    Der Titel „Steuerfachangestellte/r“ bezeichnet einen Berufsabschluss.

  • § 71 Abs. 5 BBiG – Zuständige Stellen

    „Für die Berufsbildung der Fachangestellten im Bereich der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung sind jeweils für ihren Bereich die Wirtschaftsprüferkammern und die Steuerberaterkammern zuständige Stelle im Sinne dieses Gesetzes.“

    Für die Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten sind danach die Steuerberaterkammern zuständige Stelle.

  • § 11 AGG, § 7 Abs. 1 AGG – Ausschreibung; Benachteiligungsverbot

    „Ein Arbeitsplatz darf nicht unter Verstoß gegen § 7 Abs. 1 ausgeschrieben werden.“ (§ 11)

    „Beschäftigte dürfen nicht wegen eines in § 1 genannten Grundes benachteiligt werden; […]“ (§ 7 Abs. 1)

    Als Gründe nennt § 1 AGG unter anderem das Geschlecht und das Alter.

Wortlaut abgerufen am 29.09.2026: § 43 StBerG, § 1 StFachAngAusbV, § 2 StFachAngAusbV, § 71 BBiG, § 11 AGG, § 7 AGG, § 1 AGG

Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung und erfolgt ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; was in Ihrem Einzelfall gilt, klärt ein Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Fazit: Personalsuche in der Kanzlei planbar machen

Kurz gesagt: Rolle, Kanal und Anzeige gehören zusammen; Ausbildung und Bindung ergänzen die Suche um Wege im eigenen Haus.

Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen für die Berufsgruppe Steuerberatung lange Vakanzzeiten bei den gemeldeten Stellen. Planbar wird die Mitarbeitergewinnung mit einem festen Vorgehen: jede Rolle mit eigenem Stellenprofil, passenden Kanälen und konkreter Anzeige, ergänzt um Ausbildung und Bindung.

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Fragen zur Personalsuche in Steuerkanzleien

Kurz gesagt: Drei Fragen zu Quereinstieg, Plattformwahl und Zukunft des Berufs, die der Text oben nicht beantwortet.

Kann man als Quereinsteiger im Steuerbüro arbeiten?

Ein Weg führt über eine Umschulung zur oder zum Steuerfachangestellten. Laut Berufsstatistik 2025 der Bundessteuerberaterkammer gab es am 1. Januar 2026 insgesamt 2.113 „Umschüler*innen“. Welche Aufgaben Quereinsteigende in einer Kanzlei übernehmen, hängt von Vorbildung und Stelle ab.

Welche Recruiting-Plattform ist die beste?

Eine Rangliste der Plattformen gibt diese Seite nicht. Welche Kanäle passen, hängt von der gesuchten Rolle ab; die Kanal-Tabelle im Abschnitt zu den Recruiting-Kanälen ordnet sie zu. Mehrere Jobbörsen lassen sich per Multiposting mit einer einzigen Anzeige bespielen.

Wird es in Zukunft noch Steuerberater geben?

Eine Prognose gibt diese Seite nicht. Den aktuellen Stand zeigt die Berufsstatistik 2025 der Bundessteuerberaterkammer: Am 1. Januar 2026 zählte sie 89.549 „Steuerberater*innen“ und 17.081 Ausbildungsverhältnisse zum Steuerfachangestellten.

Ralph Adrian
Über den Autor
Ralph Adrian Geschäftsführer · Personalturm

Hilft Unternehmen seit 2018, Stellen günstiger über 400+ Jobbörsen zu schalten. Schreibt über Recruiting-Kosten, Jobbörsen und Multiposting.

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